Goblin Valley State Park: Im Tal der stei­ner­nen Kobolde

Es braucht nur wenig Fanta­sie, um in den Sandsteinfor­mationen im Goblin Valley mensch­li­che Gestal­ten, fantas­ti­sche Fabel­we­sen und die namens­ge­ben­den, knub­bel­na­si­gen Stein­ko­bolde zu sehen.

Viele faszi­nie­rende Land­mar­ken im Wilden Westen wurden “verse­hent­lich” entdeckt — von Cowboys auf der Suche nach entwisch­ten Rindern. So auch Goblin Valley, das Titel­blatt­mo­tiv auf unse­rem Kalen­der “Amerika — der wild geblie­bene Westen”.

 

Ende der 1920er entdeckte Arthur Chaf­fin das Gebiet offi­zi­ell. Er war so beein­druckt, dass er 1949 für mehrere Tage zurück­kam, das Tal unter­suchte und ihm den Namen “Mushroom Valley” (Pilz­tal) gab.

 

Die stei­ner­nen Pilze oder auch Kobolde entste­hen durch Erosion, insbe­son­dere Wind und Wasser.

 

Es braucht nur wenig Fanta­sie, um in den Forma­tio­nen mensch­li­che Figu­ren, mythi­sche Fabel­we­sen oder wilde Tiere zu sehen.

 

Nach einem kurzen, hefti­gen Regen­guss flie­ßen kleine Bäche durch das Goblin Valley.
Kurz darauf sind nur noch Rinn­sale übrig. Der vom Regen ange­weichte Sand­stein bietet Wind und Sonne — den Bild­hau­ern der Erosion — Angriffs­flä­che. Der Park verän­dert sich daher lang­sam aber stetig.
Impres­sio­nen aus dem Tal der Kobolde

 

Mit 12,2 km² ist der Goblin State Park ein echter Zwerg unter den ameri­ka­ni­schen Parks und lässt sich bequem erwan­dern.

 

Perfek­ter Rahmen …

 

… und perfek­ter Liege­stuhl.

 

Die empfind­li­chen Gebilde stehen unter Natur­schutz. 2013 stemmte sich ein Mann der “Boy Scouts of America” gegen einen der mehr als 1 Kubik­me­ter großen Gesteins­köpfe, so dass dieser abbrach.
Er “wolle nur Leben retten” und “habe aus Sorge um seine Kinder gehan­delt”, argu­men­tierte der Mann, der mit Konse­quen­zen von Seiten der Park­ver­wal­tung rech­nen muss.
Berüh­ren und “so tun als ob” sind in Goblin Valley erlaubt. Beschmie­ren der Steine und Zerstö­run­gen jedwe­der Art aus gutem Grund verbo­ten.
Sand­stein unter­schied­li­cher Farben.
Krea­tive Figu­ren, von der Natur erschaf­fen.
Wer im Goblin Valley Camp­ground über­nach­tet, hat gute Chan­cen auf eine myste­riöse, unru­hige Nacht, denn nachts erwacht der Park zum Leben — die meis­ten Tiere der Region sind nacht­ak­tiv.

 

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Keine Lust auf Flug­rei­sen? Mit unse­rem jähr­lich aktua­li­sier­ten Kalen­der “Amerika — der wild geblie­bene Westen” können Sie sich einige der Parks auch bequem ins Haus holen.

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