Lech­quellen­ge­birge: Wander­touren rund um die Frei­burger Hütte

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Die Frei­bur­ger Hütte am Forma­rin­see ist ein idea­ler Stand­ort für Familien­wan­­de­run­gen und Tages­touren zur Roten Wand, ins Stei­nere Meer und zum Spuller­see.

Leicht erreich­bar und in fantas­ti­scher Lage: Die Frei­bur­ger Hütte mit Blick auf den Roggels­kopf.

Die Frei­bur­ger Hütte liegt direkt ober­halb des Forma­rin­sees und am Fuße des Forma­letsch in einer Höhe von 1931 Metern. Durch ihre expo­nier­te Lage auf dem „Rauhen Joch“ bietet sie einen Blick auf ein groß­ar­ti­ges Berg­pano­rama: Im Norden erhebt sich die Rote Wand, mit 2.704 Metern der zweit­höchste Gipfel des Lech­quellen­gebir­ges; gegen Süden schweift der Blick unge­hin­dert durch das Schmiede­tobel und über das Kloster­tal hinweg auf die Verwall­gruppe, den Räti­kon und das Silvretta­gebirge.

Prädi­kat “fami­li­en­freund­lich”: Frei­bur­ger Hütte ist für Touren mit Kindern ab drei Jahren geeig­net

Blick über den Forma­rin­see zur Roten Wand.

Die Frei­bur­ger Hütte ist leicht zu errei­chen: Mit dem PKW oder mit dem Wander­bus gelan­gen Wande­rer bequem bis zum Park­platz am Forma­rin­see. Von dort sind es noch etwa drei­ßig Minu­ten auf dem recht aben­teu­er­li­chen Wander­pfad am Ostufer des Sees, oder eine knappe Stunde auf der – auch mit dem Kinder­wa­gen begeh­ba­ren – Forst­straße am West­ufer.

Durch die leichte Erreich­bar­keit ist sie nicht nur ein idea­ler Ausgangs­punkt für mehr oder weni­ger anspruchs­volle Wande­run­gen und Tages­tou­ren ins Lech­quel­len­ge­birge, sondern auch ein idea­ler Stand­ort für Fami­lien. Die Frei­bur­ger Hütte führt das Prädi­kat „Fami­li­en­freund­li­che Hütte“ und eignet sich hervor­ra­gend für erste, kleine Gebirgs­tou­ren und Über­nach­tun­gen mit Kindern ab drei Jahren.

Forma­rin­see: Gemüt­li­che Wander­tou­ren für Fami­lien und „Ausflüg­ler“

Stein­bock am Weg zum Forma­letsch.

Park­platz Forma­rin­see — Frei­bur­ger Hütte — Park­platz Forma­rin­see: Rund­weg mit circa ein bis einein­halb Stun­den. Der Pfad am Ostufer des Sees erfor­dert Tritt­si­cher­heit, Schwin­delfreiheit und gutes Schuh­werk. Mit klei­ne­ren Kindern ist es besser, auf dem Hin- und Rück­weg den brei­ten Schot­ter­weg zu benut­zen.

Park­platz Forma­rin­see — Lech oder umge­kehrt: Die Wande­rung führt am Formarin­bach entlang, entwe­der auf der schma­len Straße oder paral­lel auf dem mar­kier­ten Wander­weg.

Einfa­che Wande­rung mit wenig Steigung/​Gefälle und der Mög­lich­keit, zwischen­drin in den Wander­bus zu stei­gen. Viele Rast­mög­lich­kei­ten und einige Bade­stellen am Forma­rin­bach. Ideal für Kinder.

Fossil im Stei­ner­nen Meer.

Rund um den Formaletsch/​Steinernes Meer: Rund­weg, circa drei Stun­den, auch für Anfän­ger und Kinder. Direkt hinter der Frei­bur­ger Hütte auf dem Wander­weg E4 bis zum Stei­ner­nen Meer, einem geolo­gisch ausge­spro­chen inter­es­san­ten Kalk­stein­forma­tion.

Bevor der Wander­weg zum Gehrengrat aufsteigt links abbie­gen und dem Weg zur Forma­ri­n­alpe folgen. Nach einer guten halben Stunde gelangt man so an den Forma­rin­bach, von wo aus es links zurück zur Frei­bur­ger Hütte und zum Wander­park­platz geht.

Spul­ler­see und Stei­ner­nes Meer: Anspruchs­vol­lere Touren ins Lech­quel­len­gebirge

Stei­ner­nes Meer mit Roter Wand.

Rund um die Rote Wand: Rund­tour, circa fünf­ein­halb bis sech­ein­halb Stun­den. Von der Frei­bur­ger Hütte geht es talab­wärts bis zur Forma­ri­n­alpe. Dort zweigt der Frei­bur­ger Höhen­weg (E1) nach links ab zum Oberen Gschörf. Von dort get es weiter über das Untere Johan­nes­joch zur Klesen­za­alpe.

Über die Obere Laguz­alpe führt der Weg durch die „Enge“ zurück zur Frei­bur­ger Hütte.

Frei­bur­ger Hütte – Spul­ler­see: Circa drei bis vier Stun­den. Auf dem Wander­weg E4 über das Stei­nerne Meer hinauf auf den Gehrengrat (steil aber lohnend), von dort hinun­ter zum Spul­ler­see.

Blick auf die Rote Wand.

Viel loses Geröll am Gehrengrat; Tritt­si­cher­heit, gutes Schuh­werk und Schwin­del­frei­heit sind nötig. Zurück mit dem Wander­bus oder entlang des Spuller­bachs und des Forma­rin­bachs zu Fuß.

Frei­bur­ger Hütte — Formal­tetsch: Circa einein­halb bis zwei Stun­den. Wander­weg E4 Rich­tung Stei­ner­nes Meer; vor dem Stei­ner­nen Meer links halten.

Rote Wand und Roggels­kopf: Alpine Touren für Geübte

Nord­grat unter­halb des Roggels­kopfs.

Auf die Rote Wand: Von der Frei­bur­ger Hütte über die Schwarze Furka und das Obere Sättele zur Nord­grat­schul­ter. Über den Nord­grat geht es dann zum Haupt­gip­fel (2704 m).

Aufstieg von der Frei­bur­ger Hütte circa drei­ein­halb bis vier Stun­den. Berger­fah­rung und Schwin­del­frei­heit sind nötig.

Nord­gratscharte am Roggels­kopf: Nur für Tritt­si­chere und Schwin­del­freie.

Frei­bur­ger Hütte – Roggels­kopf — Frei­bur­ger Hütte: Hin und zurück circa vier Stun­den. Über das Fried­höfle geht es südwest­lich durch das wunder­schöne Hoch­tal der Gwurf-Al­pe auf den Nord­grat und von dort auf den Roggel­kopf.

Das letzte Wegstück führt auf einem sehr schma­len Pfad an der Gebirgs­flanke entlang und dann durch die Nord­gratscharte. Dort warten loses Geröll und einige recht anspruchs­volle Kletter­stel­len, die unbe­dingte Schwin­del­frei­heit erfor­dern. Nur für Geübte! Möglich ist auch ein Abstieg über die Nord­gratscharte auf die Alpe Mason und von dort zurück über das Gwur­fjoch zum Fried­höfle und zur Frei­bur­ger Hütte. Auch diese Vari­ante erfor­dert Tritt­sicher­heit und Schwindel­freiheit.

Tipp: Für Touren im Lech­quel­len­ge­birge, auch abseits der Haupt­rou­ten, haben uns der Alpen­ver­eins­füh­rer Bregen­zer­wald- und Lech­quel­len­ge­birge und die Alpen­ver­eins­karte Lech­ta­ler Alpen — Arlberg­ge­biet (topo­gra­phi­sche Karte im Maßstab 1:25:000) gute Dienste geleis­tet. Für Wande­run­gen auf den Haupt­we­gen ist die Kompass Wander­karte Bludenz — Schruns — Klos­ter­tal im Maßstab 1:50.000 ausrei­chend, die ein größe­res Gebiet abdeckt. Wander- und Radwege, sowie Lang­lauf­loi­pen und alpine Skirou­ten sind hier farbig einge­zeich­net.

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