Mit dem Schiff durch die Wüste — Lake Powell und Umge­bung

Der Lake Powell ist der zweit­größte künst­li­che See Ameri­kas. Wie ein Polyp streckt er seine Seiten­arme in die Wüste. Die 3000 km lange Ufer­li­nie ist länger als die gesamte ameri­ka­ni­sche Pazi­fik­küste.

Bis vor 50 Jahren war die wüsten­hafte, dünn besie­del­ten Land­schaft zwischen Utah und Arizona den meis­ten Ameri­ka­nern unbe­kannt.

 

Mit dem Bau des Glen-Canyon-Stau­damms (1957 — 64) änderte sich die Region dras­tisch: Wo früher Wüste war, ist heute ein Wasser­sport­pa­ra­dies. (Blick von Halls Crossing.)

 

Im erst 1956 gegrün­de­ten Page leben heute mehr als 7000 Menschen; rund 30 Millio­nen leben im Einzugs­ge­biet des Haus­boot­mek­kas.

 

Von Norden kommend über­rascht der Anblick der ersten Boote, um so mehr, als diese schein­bar mitten im trocke­nen Niemands­land liegen.

 

Lake Powell bei Bull­frog.

 

Von hier fährt in den Sommer­mo­na­ten eine PKW-Fähre nach Halls Crossing am Südufer.

 

Mit einem Pick­nick lassen sich die manch­mal länge­ren Warte­zei­ten am ange­nehms­ten über­brü­cken …

 

Der Lake Powell ist der zweit­größte künst­li­che See in den USA. 96 größere Seiten­can­yons grei­fen wie Poly­pen­arme in die Wüsten­land­schaft.

 

Den Lake Powell finden Sie auch im Libel­lius-USA-Kalen­der.

 

Die Ufer­li­nie ist länger als die der gesam­ten ameri­ka­ni­schen Pazi­fik­küste.

 

Der See ist nicht nur für Wasser­sport­ler inter­es­sant, sondern in erster Linie das wich­tigste Trink­was­ser­re­ser­voir der Region.

 

Wegen zuneh­men­der Trocken­heit und weil die Anrai­ner­staa­ten zu viel Wasser aus dem Colo­rado abzwei­gen, ist der Wasser­stand in den letz­ten Jahren bedenk­lich gesun­ken.
Nur wenige Meilen unter­halb des Glen-Canyon-Damms hat sich der Colo­rado in einer engen, als “Horseshoe Bend” bekann­ten Kurve durch das Gestein gefres­sen.
Im Umland von Page gibt es mehrere Slot Canyons, in denen Felsen und Licht einzig­ar­tige Stim­mun­gen schaf­fen. Hier der Water­ho­les Canoyn.

 

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