Pikante und süße Rezepte mit Amaranth

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Amaranth, das hirse­ähn­li­che Korn der Inkas, ist nähr­stoff- und eiweiß­reich. Einige Rezepte zum Nachkochen.

Amaranth: Klei­nes Korn mit großem Nährwert.

Bota­nisch gese­hen ist Amaranth kein Getreide. Er gehört zur Fami­lie der Fuchs­schwanz­ge­wächse und zählt wie Buch­weizen zu den Pseudocerealien.

Amaranth, das kleine Korn mit der langen (und bluti­gen) Geschichte, enthält die Haupt­nähr­stoffe in genau dem Verhält­nis, das die Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung empfiehlt und ist damit ideal für die mensch­li­che Ernäh­rung geeig­net. Die biolo­gi­sche Wertig­keit der Prote­ine im Amaranth über­trifft mit 75 Prozent sogar den der Milch (72,2 Prozent).

Die etwa ein Milli­me­ter großen Körner haben eine harte, schwer verdau­li­che Schale. Damit die Nähr­stoffe auf­geschlossen werden können, muss Amaranth vor dem Kochen zwei bis drei Stun­den einge­weicht werden.

Amaranth-Waffeln

  • 125 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Weizenmehl
  • 100 g Amaranth­mehl
  • 6 g Backpulver
  • 125 ml Milch
  • Puder­zu­cker zum Bestäuben

Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schau­mig schla­gen. Danach die Mehle, das Back­pul­ver und die Milch unter­rüh­ren und zu einem dünn­flüs­si­gen Teig verar­bei­ten. Im Waffel­ei­sen knusp­rig ausbacken.

Amaranth-Quar­k­auf­lauf

  • 100 g schwar­zer oder gelber Amaranth
  • 110 g Fett
  • 200 g Zucker
  • 3 kleine Eier
  • etwas Zitro­nen­saft
  • Salz
  • 500 g Quark
  • 3 Esslöf­fel Milch
  • 110 g Mehl
  • 40 g gerie­bene oder gehackte Mandeln
  • Semmel­brö­sel zum Bestreuen

Amaranth zwei bis drei Stun­den in Wasser quel­len lassen. Fett, Zucker und Eigelb schau­mig rühren, Gewürze zuge­ben, dann Quark, Milch, Mandeln, Amaranth, Mehl und zuletzt den Eischnee unter­zie­hen. Den Teig in eine gefet­tete Form füllen und mit Sem­mel­bröseln bestreuen. Fett­flöck­chen aufset­zen und 45 Minu­ten backen. Dazu Kom­pott oder Frucht­soße reichen. Der Auflauf schmeckt auch kalt sehr gut.

Amaranth-Fleisch­küchle

  • 1 – 2 trockene Brötchen
  • 50 g Amaranth
  • 250 – 375 gemisch­tes Hackfleisch
  • 1 – 2 Eier
  • Fett
  • 1 klein­ge­wür­felte Zwiebel
  • Peter­si­lie
  • Salz
  • Pfef­fer
  • Muskat
  • Majo­ran

Den Amaranth zwei bis drei Stun­den in Wasser einwei­chen. Evt. noch vorhan­de­nes Wasser abgie­ßen. Die Bröt­chen einwei­chen und ausdrü­cken. Alle Zuta­ten zu einem Teig verar­bei­ten und Küchle formen. In heißem Fett durchbraten.

Amaranth-Suppe

Amaranth (Menge nach Belie­ben) zwei bis drei Stun­den oder über Nacht in Wasser oder Gemü­se­brühe einwei­chen (Verhält­nis 1:3). Gequol­le­nen Amaranth in Gemüse­brü­he aufko­chen und auf kleins­ter Stufe zwan­zig Minu­ten köcheln lassen. Mit frisch ge­schnittenem Schnitt­lauch servieren.

Amaranth-Salat­dres­sing

  • 2 EL Amaranth
  • 4 – 6 EL Sahne oder Joghurt
  • 2 – 3 EL Zitro­nen­saft oder Essig
  • Gewürz­salz
  • 1 Prise Zucker
  • Salat­kräu­ter

Amaranth zwei bis drei Stun­den in wenig Wasser aufquel­len lassen. Über­schüs­si­ges Wasser abgie­ßen, mit den übri­gen Zuta­ten vermen­gen und zum Salat geben.

Amaranth-Popcorn

Einen Topf mit 20 cm Durch­mes­ser oder mehr stark erhit­zen. Amaranth ohne Zugabe von Fett in den Topf geben, Deckel schlie­ßen. Topf nach fünf Sekun­den von der Herd­platte nehmen und so lange schwen­ken, bis keine Popp­ge­räu­sche mehr zu hören sind. Popcorn soll weiß bis gold­gelb sein. Nicht zu lange auf dem Herd lassen, die Pop­corn verbren­nen leicht; die Herstel­lung ist ein biss­chen Gedulds­ar­beit. Wer das vermei­den möchte: Gepuf­fe­ten Amaranth gibt es auch fertig zu kaufen — als nähr­stoff­rei­cher Zusatz zum Müsli ist er in dieser Art leich­ter verdaulich.

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