Süd­deutsch­lands schönste Bade­seen: Schwarz­achtal­seen bei Er­tingen

Schwim­men, plan­schen, campen, surfen, spie­len und mit See­blick essen: Die re­na­tu­rierten Bagger­seen bei Ertin­gen erfül­len höchste Erholungs­ansprüche.

Sie sitzen gerade vor einem Compu­ter, der Ihr ohne­hin über­hitz­tes Büro weiter aufheizt, und fragen sich, wo Sie sich nach Feier­abend ab­küh­len können? Wenn Sie zwischen Ulm und dem Boden­see wohnen, sind die Schwarz­ach­tal­­seen bei Ertin­gen eine gute Adresse.

Ein großer Spiel­be­reich macht die re­na­tu­rier­ten Bagger­seen kinder- und fa­mi­lien­geeignet

Nicht­schwim­mer- und Spiel­be­reich sind durch einen Steg vom tiefen Wasser getrennt.

Insge­samt fünf Seen gehö­ren zu den Schwarz­achtal­seen: Drei Natur­seen, die für ihren Fisch­reichtum und die guten Angel­bedingungen be­kannt sind, ein Wasser­sportsee, der mitten im Binnen­land für Surf- und Segel­freuden sorgt, und ein Bade­see, welcher das Kern­stück des Frei­zeit- und Erholungs­zentrums bildet.

Erholungs­suchenden Bade­gäs­ten steht am Bade­see eine große Lieg­wiese mit zahl­rei­chen schatten­spendenden Bäumen zur Verfü­gung. Eine von der Liege­wiese ge­trenn­te Spiel­wiese bietet Kindern und Akti­ven Platz zum Beach­­vol­ley­­ball-, Fußball-, Fris­bee- oder Boule­spie­len. Für Kinder steht zudem ein großer Spiel­bereich am und im Was­ser bereit: Hoch hinaus geht es an der Klet­ter­wand; direkt dane­ben sticht das liebe­voll ge­staltete hölzerne Piraten­schiff in See.

Pira­ten­schiff-Spiel­platz mit klei­ner Klet­ter­wand.

Ein hölzer­ner Steg trennt den tiefe­ren Teil des Bade­sees geschickt vom Kinder- und Nicht­schwim­mer­be­reich (Wasser­tiefe fünf­zig bis sieb­zig Zenti­me­ter). Hier können die klei­nen Bade­gäste an eigens aufge­stell­ten Tischen nach Herzens­lust Sand­bur­gen bau­en und matschen. Der gesamte Bereich ist von allen Seiten gut einseh­bar, was die An­lage beson­ders für Fami­lien mit klei­ne­ren Kindern attrak­tiv macht.

Schwar­zach­t­al­seen: Hervor­ra­gende Wasser­qua­li­tät und gute Infra­struk­tur

Die Ufer­pro­me­nade der Schwar­zach­t­al­seen wurde 2010 neu gestal­tet.

Schwim­mer finden im Bade­see nicht nur Abküh­lung, sondern auch eine hervor­ragende Wasser­qualität, die regel­mä­ßig über­prüft wird. Um Unfälle zu vermei­den stellt der Zweck­­verband „Erho­lungs- und Freizeit­zentrum Schwarz­achtal­seen“ seit 2010 zudem eine Ba­de­aufsicht an den Schwarz­achtal­seen bereit. Die Kies-Ufer des Sees sind flach und gut zugäng­lich. 2010 wurden sie zudem um eine kleine Seepro­me­nade er­wei­tert, an der diverse Spiel­ge­räte und einige Sitz­bänke bereit stehen. Am Bade­see ste­hen Umkleide­möglichkeiten und sani­täre Anla­gen zur Verfü­gung.

Wer nach dem Schwim­men hung­rig wird, oder wer abends gemüt­lich mit Seeblick eine Klei­nig­keit essen möchte, kann sich entwe­der im Restau­rant „Palm Beach“ verwöh­nen lassen, oder den Grill­platz an der Liege­wiese nutzen. Direkt neben dem Bade­see ste­hen auf einem Camping­platz zudem Stell­plätze für Wohn­mo­bile zur Verfü­gung.

Für Fußgän­ger und Radfah­rer kosten die Schwarzach­talseen nichts

Wer zu Fuß oder mit dem Fahr­rad an die Schwarz­achtal­seen kommt, bezahlt keinen Eintritt. Für die rund tausend, direkt am See zur Verfü­gung stehen­den Park­­plätze wird eine Gebühr erho­ben. In der Haupt­sai­son beläuft sich diese auf einen Euro für die erste Stunde, fünf­zig Cent für jede weitere und maxi­mal vier Euro Tages­gebühr. Diese Park­ge­bühr soll­ten Gäste auf alle Fälle bezah­len – nicht nur, weil der See durch­aus da­für ent­schä­digt, sondern auch, weil sie kontrol­liert wird und das Straf­man­dat wegen Falsch­­par­kens happi­ger ausfällt.

Restau­rant an den Schwar­zach­t­al­seen.

Insge­samt haben die Schwarz­achtal­seen Besu­chern viel zu bieten. Sie sind gut für Fa­mi­lien mit Kindern geeig­net, und auch Wasser­sportler und Angler finden in den bei­den angren­zen­den Seen gute Bedin­gun­gen. Hunde sind in der gesam­ten Anlage nicht erlaubt – wer mit dem Hund unter­wegs ist, hat aber die Möglich­keit für schöne Spa­zier­gänge im Schwarz­achtal.

Im Sommer sind die Seen sehr voll; durch die große Wasser- und Ufer­flä­che verteilt sich das aber recht gut. Wer in Kauf nimmt, ein paar Meter zu gehen, findet meis­tens auch noch ruhi­ge­res Plätz­chen. Früh­mor­gens ist es deut­lich ruhi­ger – und auch wer sich seine Feier­abend­abkühlung erst nach neun­zehn oder zwan­zig Uhr holt, hat am See mehr Ruhe. Eine Anfahrts­beschreibung, Infos zum Camping­platz und zum Wasser­sport- und zum Angel­see finden Sie auf der Website der Schwar­zach­t­al­seen.

Persön­li­che Empfeh­lung: Viel Freude hat uns am Ertin­ger Bagger­see das aufblas­bare Kajak von Sevy­lor gemacht.

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