Bryce Canyon — Im Amphitheater der Hoodoos

Der Bryce-Canyon zählt zu den außer­ge­wöhn­lichs­ten Natur­wun­dern der USA. Der viel­leicht beste Beglei­ter zum Erkun­den des farben­präch­ti­gen Stein­gar­tens: Ein Maul­tier.
Trotz seines Namens ist Bryce Canyon genau genom­men kein Canyon, sondern die verwit­ternde Abbruch­kante der Pink Cliffs. Sie sind das Januar-Motiv unse­res jähr­lich aktua­li­sier­ten Kalen­ders “Amerika — der wild geblie­bene Westen”.
Das Amphi­thea­ter ist eine Zauber­land­schaft aus Tausen­den Fels­na­deln, Stein­tür­men und grotesk anmu­ten­den Natur­skulp­tu­ren.
Der Park ist ein Para­dies für Wande­rer. Schmale Wege winden sich hinun­ter in das Amphi­thea­ter, welches ca. 150 Meter unter der Canyon­kante liegt.
Wer die teil­weise stei­len Pfade nicht selbst erwan­dern möchte, kann an einer geführ­ten Tour mit Maul­tie­ren und Pfer­den teil­neh­men.
Maul­tier “Bungee” wartet gedul­dig auf das Signal zum Losrei­ten. Aufgrund der Höhe des Parks (2400 — 2700 m) ist warme Klei­dung bei morgend­li­chen Touren ange­sagt.
Geführt werden die Ritte von einhei­mi­schen Cowboys, die gerne ein biss­chen Show machen und mit lautem “Yeah!” für (vermeint­li­che) Wild-West-Stim­mung sorgen …
“Hoodoos” heißen die Fels­na­deln, die typisch für den Bryce Canyon sind.
In beschau­li­chem Tempo geht es durch die abwechs­lung­rei­che und faszi­nie­rende Land­schaft.
Einige tragen Namen, die von der Fanta­sie und Sehn­sucht der Cowboys spre­chen. Etwa “die schöne Jung­frau” (rechts neben dem kahlen Baum) …
… oder “die Bier­fla­schen”.
Je nach Licht­ein­fall präsen­tiert sich Bryce Canyon in Gelb­tö­nen …
… oder in allen erdenk­li­chen Rot-Schat­tie­run­gen.
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Der Westen der USA hat uns nach­hal­tig beein­druckt. Die faszi­nie­rends­ten Land­schaf­ten haben wir in unse­rem jähr­lich aktua­li­sier­ten Kalen­der “Amerika — der wild geblie­bene Westen” zusam­men­ge­stellt.