Rasenpflege: Richtig vertikutieren mit dem passenden Gerät

Bei richtiger Ausführung trägt das Vertikutieren erheblich zu einem guten Rasenwachstum und zur Regeneration des Rasens bei. Was Sie beachten sollten, und mit welchen Geräten Sie den optimalen Pflegeeffekt für Ihren Rasen erzielen.

Im Winter stra­pa­zie­ren Frost, stän­dige Nässe und das Gewicht des Schnees jeden Rasen. Statt eines satt­grü­nen Gras­tep­pichs findet mancher Garten­be­sit­zer im Früh­jahr eine filzige, moosige Stop­pel­wiese vor, auf der mit viel Glück wenigs­tens ein paar Gänse­blüm­chen wach­sen. Beson­ders ausge­prägt ist das, wenn eine Rasen­flä­che über längere Zeit hinweg keine oder nur wenig Pflege erfah­ren hat. Gründ­li­ches Verti­ku­tie­ren entfilzt den Rasen und unter­stützt das Wachs­tum.

Was passiert beim Vertikutieren, und warum ist es sinnvoll?

Der Name ist Programm: Beim “Verti­ku­tie­ren”, aus dem Engli­schen “verti­cal cut”, schnei­den senk­recht stehende Messer kleine Schnitte in die Gras­narbe. Das entfernt Moos und Rasen­filz und belüf­tet die Gras­wur­zeln.

Der Begriff “verti­ku­tie­ren” stammt aus England, der Heimat des perfek­ten Rasens, und setzt sich aus “verti­cal” (= senk­recht) und “cut” (= schnei­den) zusam­men. Damit beschreibt der Begriff genau das, was bei der Rasen­pfle­ge­maß­nahme geschieht: Verti­ku­tie­rer haben eine hori­zon­tale Achse, an der in engem Abstand starre oder dreh­bare Messer ange­bracht sind.

Die Messer schnei­den einige Milli­me­ter tief in die Gras­narbe. Moos, Rasen­filz und Unkraut werden dadurch gelöst und aus dem Boden heraus­ge­zupft. Die Gras­wur­zeln können dadurch besser “atmen”, was ihnen wiederum das üppige und dichte Wachs­tum erleich­tert. Bei motor­be­trie­be­nen Verti­ku­tie­rern lässt der Motor die Messer­achse rotie­ren. Verti­ku­tier-Rechen haben meist fest­ste­hende Messer, die Sie mit Muskel­kraft über (und in) den Boden trei­ben.

Wann soll ich meinen Rasen vertikutieren?

Verti­ku­tie­ren oder nicht? Ziehen Sie einen Metall­re­chen ein paar Mal über die Gras­narbe — wenn das Ergeb­nis so aussieht, ist Verti­ku­tie­ren bestimmt kein Fehler …

Ob Ihr Rasen verti­ku­tiert werden muss, können Sie ganz einfach über­prü­fen: Ziehen Sie eine Metall­harke durch die Gras­narbe und schauen Sie nach, ob Moos oder Mährück­stände vom Vorjahr an den Zinken hängen. Zu viel Rasen­filz behin­dert die Sauer­stoff­ver­sor­gung der Rasen­wur­zeln und damit das Rasen­wachs­tum. Beson­ders schat­tige Rasen­flä­chen und schwere, lehm­hal­tige Böden, die zu Stau­nässe neigen, begüns­ti­gen das Entste­hen von Rasen­filz. Auch star­ker Unkraut­wuchs hemmt den Rasen in seinem Wachs­tum, und kann mit dem Verti­ku­tie­ren zumin­dest teil­weise einge­dämmt werden.

Im Grunde können Sie Ihren Rasen jeder­zeit zwischen April und Septem­ber verti­ku­tie­ren. In den meis­ten Fällen ist ein Verti­ku­tie­ren im Früh­jahr aber am sinn­volls­ten, denn der Rasen braucht nach dem Verti­ku­tie­ren ein paar Wochen Schon­frist. Direkt vor dem Sommer­fest soll­ten Sie den Rasen daher nicht verti­ku­tie­ren.

Bei stark verfilz­tem und über längere Zeit unge­pfleg­tem Rasen kann ein zwei­ter Verti­ku­tier­durch­gang im Herbst hilf­reich sein. So wird die Gras­narbe vor dem Winter noch einmal entlüf­tet, und der Rasen kommt leich­ter mit Frost und Schnee zurecht.

Düngen, Mähen, Vertikutieren, Lüften — So pflegen Sie Ihren Rasen

Signal­farbe Gelb: Wenn die Narzis­sen blühen, ist der rich­tige Zeit­punkt, um den Rasen zu Düngen und mit der Rasen­pflege zu begin­nen.

Vor dem Verti­ku­tie­ren empfiehlt es sich, den Rasen zu düngen. Das geschieht am besten dann, wenn das Gras nach dem Winter wieder zu sprie­ßen beginnt. Um den rich­ti­gen Zeit­punkt zu erken­nen, müssen Sie nicht täglich die Gras­halm­höhe messen: Sobald in Ihrem oder in Nach­bars Garten die Narzis­sen in voller Blüte stehen, wächst auch der Rasen wieder und kann zuge­führte Nähr­stoffe gut verwer­ten.

Nach dem Düngen wird der Rasen auf Normal­höhe gemäht — also auf eine Länge von ca. vier Zenti­me­tern. Etwa zwei Wochen nach der Düngung bzw. wenn das zweite Rasen­mä­hen ansteht, ist ein guter Zeit­punkt für das Verti­ku­tie­ren gekom­men. Die Gräser sind gut mit Nähr­stof­fen versorgt, und die Gras­narbe erholt sich rasch von den Spuren des Verti­ku­tie­rens.

Mit einem einfa­chen Streu­wa­gen düngen Sie Ihren Rasen rasch und gleich­mä­ßig.

Idea­ler­weise verti­ku­tie­ren Sie den Rasen bei mäßi­gen Tempe­ra­tu­ren (10 — 20 °). Es sollte keine Nacht­fröste mehr geben. Wenn es sehr heiß ist, ist in den ersten zwei, drei Wochen nach dem Verti­ku­tie­ren für eine ausrei­chende Bewäs­se­rung zu sorgen.

Verti­ku­tie­ren Sie nur trockene Rasen­flä­chen — das Gras sollte weder regen­nass noch taufeucht sein. Der Boden darf leicht feucht sein — so staubt es beim Verti­ku­tie­ren etwas weni­ger. Sehr stark ausge­trock­ne­ter Boden lässt sich schwe­rer verti­ku­tie­ren: Die Messer drin­gen dann nicht gut in die Gras­narbe ein.

Einige Verti­ku­tie­rer haben auch eine Lüfter­walze. Beim Lüften kämmen rotie­rende Federn den Zwischen­raum zwischen den Pflan­zen — die Aufnahme von Wasser und Nähr­stof­fen wird so erleich­tert. Sie können Ihren Rasen während der gesam­ten Sommer­sai­son lüften. Ein Verti­ku­tie­ren ersetzt das Lüften nicht: Rasen­filz, Moos oder Unkraut werden beim Lüften nicht entfernt.

Richtig vertikutieren

Vor dem Verti­ku­tie­ren muss der Rasen auf nied­rigs­ter Stufe gemäht werden. Etwa zwei Zenti­me­ter Halm­länge sind ideal.

Mähen Sie den Rasen auf der tiefs­ten Stufe Ihres Rasen­mä­hers — zwei Zenti­me­ter Gras­halm­länge sind ideal. Stel­len Sie die Verti­ku­tier­höhe rich­tig ein: Die Messer dürfen die Gras­narbe höchs­tens zwei bis drei Milli­me­ter tief einrit­zen.

Gehen Sie mit dem Verti­ku­tie­rer über die Rasen­flä­che. Führen Sie das Gerät zügig und blei­ben Sie nicht stehen, sonst wird die Gras­narbe an dieser Stelle zu stark beschä­digt. Das gilt auch bei Rich­tungs­wech­seln — wenn Ihr Verti­ku­tie­rer die Möglich­keit bietet, die Messer vom Boden anzu­he­ben, soll­ten Sie diese nutzen.

Bei einer gut gepfleg­ten Rasen­flä­che reicht es, sie nur in einfa­cher Rich­tung zu verti­ku­tie­ren. Wech­seln Sie die Rich­tung beim nächs­ten Verti­ku­tie­ren. Bei stark verfilz­ten Flächen soll­ten Sie im Schach­brett­mus­ter verti­ku­tie­ren — einmal in Längs- und einmal in Quer­rich­tung.

Harken Sie den gelo­cker­ten Rasen­filz so gründ­lich wie möglich von der Rasen­flä­che ab. Wenn Ihr Verti­ku­tie­rer nur Moos ohne Unkraut aus dem Rasen zupft, haben Sie mit diesem Moos ein hervor­ra­gen­des natür­li­ches Mulchma­ter­tial für den Nutz­gar­ten. Auch als Zusatz zu Blumen­erde ist Rasen­moss bestens geeig­net.

Säen Sie kahle Stel­len direkt nach dem Verti­ku­tie­ren mit frischen Rasen­sa­men ein und bewäs­sern Sie die Stel­len ausrei­chend. Da beim Verti­ku­tie­ren auch lose verwur­zelte Gräser ausge­ris­sen werden, soll­ten frisch ange­legte Rasen­flä­chen in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Saat nicht verti­ku­tiert werden. Das gilt auch für größere “Flick­stel­len” — im schlimms­ten Fall reißen Sie den Rasen an den immer glei­chen Stel­len auf.

Welcher Vertikutierer ist der richtige für mich?

Muskel­kraft als Motor: Hand-Verti­ku­tie­rer erfor­dern eini­gen körper­li­chen Einsatz, um ein gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Sie eignen sich beson­ders für kleine oder schwer zugäng­li­che Stel­len.

Hand-Verti­ku­tie­rer: Diese sind nur für sehr kleine oder schwer zugäng­li­che Flächen geeig­net, denn es kostet eini­ges an Kraft und Ausdauer, den Rasen damit zu entlüf­ten und ein gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Die Hand­ha­bung an sich ist einfach: Gerät auf den Boden stel­len, zu sich her ziehen, von sich wegschie­ben. Schwie­ri­ger ist es, damit gleich­mä­ßig viel Druck auf den Boden auszu­üben. Der Vorteil von Hand-Verti­ku­tie­rern: Sie sind güns­tig, nehmen im Gerä­te­schup­pen wenig Platz weg, sind umwelt­scho­nend und stei­gern die körper­li­che Fitness.

Elek­tro-Verti­ku­tie­rer: Für mittel­große Rasen­flä­chen mit weni­gen hundert Quadrat­me­tern ist ein Elek­tro-Verti­ku­tie­rer völlig ausrei­chend. Da das Gerät im Gegen­satz zum Rasen­mä­her nur ein bis zwei Mal im Jahr verwen­det wird, lässt es sich auch verschmer­zen, dass man beim Arbei­ten auf das Strom­ka­bel aufpas­sen muss. Einzelne Modelle lassen sich auch mit Akku betrei­ben. Sehr leichte Elek­tro-Verti­ku­tie­rer haben mit harten Böden oft Schwie­rig­kei­ten: Die Messer drin­gen nicht tief genug in die Gras­narbe ein, und das Gerät “hopst”. Das Problem lässt sich behe­ben, indem Sie den Verti­ku­tie­rer mit einem klei­nen Sand­sack beschwe­ren.

Im Gegen­satz zum Rasen­mä­her werden Verti­ku­tie­rer meist nur ein- bis zwei­mal im Jahr benutzt. Das “lästige Kabel” ist bei der Kauf­ent­schei­dung daher weni­ger rele­vant und kann leich­ter tole­riert werden.

Benzin-Verti­ku­tie­rer: Diese sind für die Pflege großer Rasen­flä­chen die erste Wahl. Sie müssen nicht auf ein langes Strom­ka­bel achten, und die Geräte sind für gewöhn­lich schwer genug, um auch in trockene, schwere Böden einzu­drin­gen. Die Moto­ren sind meist deut­lich leis­tungs­fä­hi­ger als bei Elek­tro­ge­rä­ten, dafür brau­chen Benzin-Verti­ku­tie­rer etwas mehr Pflege. Sie sind außer­dem meist deut­lich teurer als die Elek­tro-Vari­an­ten.

Leih-Geräte: Wer nur alle paar Jahre seinen Rasen verti­ku­tiert, für den kann das Leihen eines Geräts im Baumarkt oder im Gerä­te­han­del die güns­ti­gere Alter­na­tive sein. Die Vorteile: Das Gerät nimmt übers Jahr im Gerä­te­schup­pen keinen Platz weg, Sie müssen sich nicht um die Wartung kümmern, und oft bekom­men Sie gute (und teure) Marken­ge­räte zur Verfü­gung gestellt. Der Nach­teil: Da die Verti­ku­tier­sai­son recht kurz ist, sind die Geräte oft schwer zu bekom­men. Wenn Sie Ihren Rasen häufig verti­ku­tie­ren, lohnt sich aus Kosten­grün­den oft ein Kauf — oder eine gute Koope­ra­tion mit den Nach­barn.

Leistungsstark auf großen Flächen: Hecht-Benzin-Lüfter- und -Vertikutierer

HECHT 5654 Rasen-Lüfter Motorvertikutierer (3,5 PS, 38 cm Arbeitsbreite, 6-fache zentrale Höhenverstellung, 40 Liter Fangkorb)

Mit einem Gewicht von 26,5 kg ist der Benzin-Verti­ku­tie­rer von Hecht vergleichs­weise leicht und kann ohne großen Kraft­auf­wand über den Rasen gescho­ben werden. Auch Hinder­nisse können leicht umfah­ren werden. Der starke Motor mit einer Leis­tung von 3,5 PS und 3600 Umdre­hun­gen in der Minute garan­tiert trotz des gerin­gen Gewichts ein gutes Eindrin­gen der Messer in den Boden.

Bei norma­ler Boden­be­schaf­fen­heit glei­ten die vier­zehn verstell­ba­ren Messer “wie durch Butter”, und das Gerät kommt auch mit hartem, trocke­nem Unter­grund gut zurecht. An stark vermoos­ten Stel­len frisst sich der Verti­ku­tie­rer so rasch und effek­tiv durch Moos und Unkraut, dass man den ersten Durch­gang am besten ohne Fang­korb macht: Dieser ist mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 40 Litern etwas knapp gera­ten und füllt sich bei stark verfilz­tem Rasen sehr schnell.

Mit einer Schnitt­breite von 38 cm ist der Hecht-Verti­ku­tie­rer für große Rasen­flä­chen bis zu 1400 Quadrat­me­tern ausge­legt und ermög­licht ein zügi­ges Arbei­ten. Einzig bei sehr engen Rasen­stü­cken ist durch die Schnitt­breite ein wenig mehr Finger­spit­zen­ge­fühl beim Wenden erfor­der­lich, als bei schma­le­ren Model­len.

Die sechs­fa­che Tiefen­ver­stel­lung der Messer lässt sich mit einem einfa­chen Hand­griff regu­lie­ren und kann so auch während des Verti­ku­tie­rens unkom­pli­ziert an die Gege­ben­hei­ten des Bodens ange­passt werden. Das Gerät ist selbst­er­klä­rend in der Bedie­nung (was ein Vorteil ist, denn die Bedie­nungs­an­lei­tung lässt zu wünschen übrig …), spar­sam im Verbrauch und solide in der Verar­bei­tung.

Die Inbe­trieb­nahme ist einfach: Vier Schrau­ben müssen fest­ge­zo­gen werden, Benzin und Öl in den vorge­se­he­nen Tank einge­füllt werden (beides nicht im Liefer­um­fang enthal­ten). Der Motor wird mit blei­freiem Normal­ben­zin betrie­ben. Der Tank fasst 1,6 Liter; der durch­schnitt­li­che Verbrauch liegt bei 0,8 Litern pro Stunde. Der Motor springt auch nach der Winter­pause und bei kühlem Wetter problem­los an.

Insge­samt ist der Hecht-Benzin­ver­ti­ku­tie­rer ein zuver­läs­si­ges, dabei preis­güns­ti­ges Gerät, das ein sehr gutes Arbeits­er­geb­nis bringt. Das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist trotz der mangel­haf­ten Bedie­nungan­lei­tung und dem etwas unter­di­men­sio­nier­ten Fang­korbs als “sehr gut” zu beur­tei­len.

279,00 €

Benzin-Vertikutierer mit Moosrechen (Lüfter) und Fangsack von Wolf

WOLF-Garten Benzin-Vertikutierer V A 357 B; 16AHGJ0F650

Der Benzin-Verti­ku­tie­rer von Wolf hat eine Schnitt­breite von 35 cm und einen leis­tungs­star­ken 4-PS-Motor. Damit ist das Gerät für mitt­lere und größere Rasen­flä­chen ausge­legt.

Das recht hohe Eigen­ge­wicht von 32 kg gibt dem Verti­ku­tie­rer einen soli­den und siche­ren Stand und garan­tiert bei der Benut­zung eine gute “Boden­lage” — die Messer drin­gen auch bei hartem oder trocke­nem Boden rela­tiv leicht in die Gras­narbe ein. Die Bewe­gungs­frei­heit an enge­ren Stel­len ist etwas einge­schränk­ter als bei leich­te­ren Model­len, und auch wenn die kugel­ge­la­ger­ten Räder das Gewicht ganz gut ausglei­chen, wird die Arbeit am Gerät nach eini­ger Zeit doch recht anstren­gend.

Wie bei fast allen Verti­ku­tie­rern ist der Auffang­be­häl­ter recht knapp bemes­sen. Beim Einsatz auf stark vermoos­ten Stel­len ist das Fassungs­ver­mö­gen von 45 Litern schon nach weni­gen Metern erreicht und der Auffang­be­häl­ter verstopft. Mit vollem Auffang­korb verla­gert sich zudem der Schwer­punkt des Geräts nach hinten — beson­ders auf unebe­nem Unter­grund stellt sich der Verti­ku­tie­rer dann rasch auf die Hinter­rä­der. Wer den Fang­korb nicht stän­dig leeren möchte, kann ihn auch abmon­tie­ren und das Verti­ku­tier­gut im Anschluss zusam­men­re­chen.

Die Stahl­mes­ser lassen sich sechs­fach in der Tiefe einstel­len, und das Gerät ist auch als reiner Lüfter verwend­bar. Der Wech­sel zwischen Verti­ku­tier­mes­ser und Lüfter­walze ist durch einen Schnell­ver­schluss rasch und unkom­pli­ziert möglich.

Der ergo­non­misch geformte Führungs­holm ist höhen­ver­stell­bar und lässt sich nach der Arbeit zusam­men­klap­pen. Dadurch lässt sich das Gerät platz­spa­rend verstauen.

Der Verti­ku­tie­rer wird mit blei­freiem Benzin betrie­ben. (Tank­vo­lu­men 2 Liter.) Das Gerät hat ein stabi­les, rot-gelb lackier­tes Metall­ge­häuse und ist insge­samt hoch­wer­tig und robust verar­bei­tet. Die Bedie­nungs­an­lei­tung ist vorbild­haft; das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist in Ordnung.

393,55 €

Platzsparend und leistungsstark: Elektro-Vertikutierer von Bosch

Bosch DIY Vertikutierer AVR 1100, Fangkorb, Karton (1100 W, 32 cm Arbeitsbreite, 50 l Fangkorbvolumen)

Mit einem Eigen­ge­wicht von knapp zehn Kilo ist der Elek­tro-Verti­ku­tie­rer von Bosch ein echtes Leicht­ge­wicht, vergli­chen mit Benzin-Verti­ku­tie­rern. Dennoch hat das Gerät einen guten Stand und eine gute Boden­lage, auch dann, wenn der Fang­korb voll ist.

Die Motor­leis­tung ist mit einem Benzi­ner nicht vergleich­bar, für ein Elek­tro­ge­rät ausge­spro­chen zufrie­den­stel­lend. Der 1100-Watt-Power­drive-Motor arbei­tet kraft­voll und durch­zugs­stark. Dank einer gut durch­dach­ten Belüf­tung über­hitzt der Motor auch bei länge­rer Benut­zung nicht.

Das Gerät hat eine Schnitt­breite von 32 cm. Die Mess­er­höhe lässt sich in vier Stufen zwischen +5 und -10 mm verstel­len. Bei einer posi­tiv einge­stell­ten Schnitt­höhe wird die Gras­narbe nicht ange­ritzt — das Gerät kann dann zum Entlüf­ten des Rasens verwen­det werden, oder auch zum Einsam­meln von losen Blät­tern und Rasen­schnitt.

Der Fang­korb ist mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 50 Litern vergleichs­weise groß, füllt sich aber bei stark verfilz­tem Rasen dennoch recht rasch, da das Schnitt­gut nicht zusam­men­ge­presst, sondern nur lose aufge­sam­melt wird. Der Bosch-Verti­ku­tie­rer sammelt loses Schnitt­gut sehr gründ­lich ein — bei Verwen­dung mit Fang­korb muss prak­tisch nicht mehr mit einer Harke nach­ge­ar­bei­tet werden. Das entschä­digt für das häufige Leeren das Fang­korbs. Der Fang­korb ist etwas dünn­wan­dig, und das Einhän­gen braucht ein wenig Fein­ge­fühl.

Sehr prak­tisch ist, dass sich das Gerät über den Holm zusam­men­fal­ten lässt. Die Fang­box ist stapel­bar und kann einfach über den Verti­ku­tie­rer gestülpt werden. Bei Nicht­ge­brauch lässt sich das Gerät ange­nehm platz­spa­rend verstauen.

Das Gerät arbei­tet leise, zuver­läs­sig und mit gutem Ergeb­nis — für klei­nere bis mittel­große Rasen­flä­chen ist es hervor­ra­gend geeig­net und über­zeugt nicht nur mit der gewohn­ten Bosch-Quali­tät, sondern auch mit einem sehr guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis.

154,00 €

Grizzly-Elektro-Vertikutierer-Lüfter für kleine bis mittelgroße Flächen

Grizzly Elektro Vertikutierer ERV 1400 elektrischer Rasenvertikutierer Rasenlüfter zur Gartenpflege 1400 Watt 35 cm Arbeitsbreite 4fach höhenverstellbar 40l Fangkorb empfohlen für Flächen bis 400 m²

Der Elek­tro-Verti­ku­tie­rer von Grizzly ist auch als Lüfter verwend­bar. Die entspre­chen­den Rollen werden mitge­lie­fert und sind mit weni­gen Hand­grif­fen einfach zu wech­seln. Die Verti­ku­tier­walze ist mit sech­zehn Stahl­mes­sern (acht Doppel­mes­ser) bestückt; die Lüfter­walze mit 24 Stahl­fe­der­zin­ken. Beim Verti­ku­tie­ren hat das Gerät eine Arbeits­breite von 36 cm; beim Lüften 35 cm.

Die Arbeits­tiefe lässt sich auf vier Stufen einstel­len. Bei Liefe­rung ist die “Park­stufe” vorein­ge­stellt — bei Benut­zung soll­ten Sie die nächste Stufe einstel­len. Grund­sätz­lich gilt: Rich­ten Sie sich bei der Einstel­lung der Arbeits­tiefe nicht in erster Linie nach dem Unter­grund, sondern nach dem Abnut­zungs­grad der Walze. Die Messer werden nicht geschlif­fen, und nutzen sich mit der Zeit ab — sie werden kürzer. Wenn die Leis­tung des Verti­ku­tie­rers nach­lässt, ist der rich­tige Zeit­punkt, um die Schnitt­tiefe zu verän­dern. Wenn die Walze nach eini­gen Jahren stark abge­nutzt ist, kann diese ausge­tauscht werden.

Mit einem Eigen­ge­wicht von 13 kg ist das Gerät hand­lich und leicht zu schie­ben. Der leis­tungs­starke 1400-Watt-Motor ist mit einem Über­las­tungs­schutz ausge­stat­tet und garan­tiert ein gutes Arbeits­er­geb­nis. Die gut gelöste Kabel­zug­ent­las­tung bringt zusätz­li­che Sicher­heit und Komfort beim Arbei­ten. Das Gerät ist für Flächen bis 400 Quadrat­me­ter geeig­net.

Der Verti­ku­tie­rer wird in zwei Vari­an­ten ange­bo­ten — als reiner Verti­ku­tie­rer ohne Fang­korb, oder als das hier vorge­stellte Kombi­ge­rät, bei dem ein 40-l-Fang­korb im Liefer­um­fang enthal­ten ist. Wie bei prak­tisch allen Verti­ku­tie­rern ist der Fang­korb zu klein bemes­sen, um bei stark verfilz­tem Rasen komfor­ta­bel zu arbei­ten. Bei star­ker Vermoosung empfiehlt es sich, den Korb wegzu­las­sen. Das ist problem­los möglich, weil sich bei Benut­zung ohne Fang­korb der Schlag­schutz einfach nach unten klap­pen lässt. So flie­gen einem Steine und Moos beim Verti­ku­tie­ren nicht gegen die Schien­beine.

Der Neigungs­win­kel der Griff­holme lässt sich verstel­len und an die Körper­größe anpas­sen. Da der Holm oben­drein klapp­bar ist, lässt sich das Gerät platz­spa­rend verstauen. Insge­samt ist der Grizzly-Verti­ku­tie­rer ein hand­li­ches, kräf­ti­ges Gerät mit einem sehr guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis.

109,95 €

Handlich, leicht, kabellos: Akku-Vertikutierer von Einhell

Einhell Akku Vertikutierer-Lüfter GE-SC 35/1 Li Solo Power X-Change (Lithium Ionen, 2 x 18 V, Arbeitsbreite 350 mm, Raddurchmesser vorne/hinten 175/152 mm, ohne Akku und Ladegerät)

Kein lästi­ges Kabel! Dieser Haupt­vor­teil des Einhell-Akku-Verti­ku­tie­rers macht das Gerät perfekt für abge­le­gene Grund­stü­cke ohne Strom­an­schluss geeig­net. Auch für verwin­kelte, enge oder terras­sierte Grund­stü­cke, auf denen das Gerät umge­setzt und ange­ho­ben werden muss, ist ein Akku-Verti­ku­tie­rer aufgrund der Hand­lich­keit und des gerin­gen Gewichts eine gute Wahl.

Das Gerät wiegt (ohne Fang­korb und Akku) rund zehn Kilo, hat eine Arbeits­breite von 35 cm. Ein bürs­ten­lo­ser Induk­ti­ons­mo­tor treibt die Messer­walze mit den sech­zehn Edel­stahl­mes­sern an. Die Arbeits­tiefe ist drei­stu­fig verstell­bar (plus eine zusätz­li­che Park­po­si­tion, in der die Messer und der Unter­grund sich nicht berüh­ren).

Der Zusam­men­bau ist einfach und in der Bedie­nungs­an­lei­tung gut erklärt. Die Bedie­nung des Geräts ist weit­ge­hend intui­tiv und sehr nutzer­freund­lich: Die Hand­griffe sind an den rich­ti­gen Stel­len, der klapp­bare Holm ist mehr­fach höhen­ver­stell­bar und liegt gut in der Hand. Der Verti­ku­tie­rer ist im Hand­ling ausge­spro­chen ange­nehm: Es arbei­tet leise, gleich­mä­ßig und spur­treu mit gutem Arbeits­er­geb­nis. Verschleiß­teile des Geräts sind einfach zu erset­zen und austau­schen.

Der Verti­ku­tie­rer wird ohne Fang­korb gelie­fert. Ein Fang­sack mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 28 Litern ist optio­nal als Zube­hör erhält­lich. Damit fällt der Fang­sack sehr klein aus — beson­ders auf größe­ren, stär­ker vermoos­ten Flächen müssen Sie den Sack stän­dig leeren. In den meis­ten Fällen sind Sie besser bera­ten, wenn Sie den Kauf­preis in einen guten Laub­re­chen inves­tie­ren. Das Gerät lässt sich mit einer zusätz­li­chen Lüfter­walze umrüs­ten und ist dann als reiner Rasen­lüf­ter bzw. als 2-in-1-Gerät einsetz­bar.

Hinweis: Der Verit­ku­tie­rer kann nur mit passen­den Akkus betrie­ben werden (logisch …). Diese Akkus sind nicht im Liefer­um­fang enthal­ten! Wer bereits Einhell-Geräte der Power-X-Change-Serie besitzt, kann die bereits vorhan­de­nen Akkus auch für den Verti­ku­tie­rer nutzen. (Das gilt auch umge­kehrt — die Akkus des Verti­ku­tie­rers passen in alle Einhell-Elek­tro­ge­räte der Serie, vom Laub­blä­ser bis zur Hecken­schere). Die Akkus sind mit 1,5 bis 5,2 Ampere­stun­den Akku-Kapa­zi­tät erhält­lich — benö­tigt werden zwei Stück. Verges­sen Sie nicht, dass Sie auch noch ein passen­des Lade­ge­rät benö­ti­gen.

Fazit: Der Akku-Verti­ku­tie­rer von Einhell ist ange­nehm zu bedie­nen und über­rascht mit einem guten Arbeits­er­geb­nis. Wer bereits Einhell-Akkus von ande­ren Gerä­ten zuhause hat, erhält ein kosten­güns­ti­ges, gutes Gerät. Wer neu in die Einhell-Gerä­te­se­rie einsteigt hat durch die höhe­ren Erst­kos­ten einen deut­lich höhe­ren finan­zi­el­len Aufwand als bei einem Elek­tro­ver­ti­ku­tie­rer mit Kabel.

123,93 €

Handarbeit: Pendelvertikutierer von Wolf

WOLF-Garten multi-star® Pendel-Vertikutierer UG-M 3; 3549000

Ja, das Verti­ku­tie­ren von Hand ist anstren­gend. Dafür macht es keinen Lärm, schont die Umwelt, stei­gert Ihre Muskel­kraft und verbraucht weder Strom noch Benzin. Außer­dem nimmt das Gerät wenig Stau­raum weg — bei einem Gerät, das meist nur einmal im Jahr verwen­det wird, durch­aus ein Argu­ment.

Beson­ders gut geeig­net sind Hand­ver­ti­ku­tie­rer für kleine und/​oder schwer zugäng­li­che Rasen­flä­chen. Hang­grund­stü­cke, Böschun­gen und sehr verwin­kelte, klein­tei­lige Flächen lassen sich mit einem Hand­ver­ti­ku­tie­rer oft einfa­cher und effek­ti­ver verti­ku­tie­ren als mit einem Elek­tro­ge­rät. Auch bei der Arbeit auf unebe­nem Unter­grund ist ein Hand­ver­ti­ku­tie­rer im Vorteil: Sie können sehr exakt auch zwischen Wurzeln arbei­ten, und durch den Kraft­ein­satz selbst dosie­ren, wie inten­siv oder tief Sie die Stel­len bear­bei­ten möch­ten.

Gute Verti­ku­tier­er­geb­nisse erzie­len Sie zum Beie­piel mit dem Pendel­ver­ti­ku­tie­rer von Wolf. Die zehn gehär­te­ten Stahl­mes­ser mit der Wider­ha­ken­form schnei­den auf einer Arbeits­breite von drei­ßig Zenti­me­tern zwischen drei und sechs Milli­me­ter tief in den Boden ein und rupfen beim Heran­zie­hen des Geräts Rasen­filz und Moos aus dem Boden. Beim Wegschie­ben des Verti­ku­tie­rers kippt der pendelnd gela­gerte Verti­ku­tier­kamm, und das Verti­ku­tier­gut bleibt auf einem Häuf­chen liegen. Das Pendel­prin­zip spart Kraft.

Das Gerät wird ohne Stiel gelie­fert. Es passt als Schnell­auf­satz auf alle Stiele der multi-star Gerä­te­se­rie von Wolf. Empfoh­len wird der Eschen-Stiel ZM 17 mit einer Länge von 170 cm. Ein zu kurzer Stiel macht die Arbeit mit dem Verti­ku­tie­rer deut­lich anstren­gen­der und nervi­ger.

27,99 €

Vertikutier-Boy von Gardena

Gardena combisystem-Vertikutier-Boy, Hand-Vertikutierer zur Beseitigung von Moos, Unkraut und Rasenfilz, 32 cm Arbeitsbreite, mit robusten Rädern und Hubachse zum leichteren Arbeiten

Da der Verti­ku­tier-Boy von Gardena auf Rollen fährt, ist die Arbeit nicht ganz so kräf­te­zeh­rend wie bei ande­ren Hand­ver­ti­ku­tie­rern. Durch die Konstruk­tion behal­ten die elf sichel­för­mi­gen Messer immer den glei­chen Abstand zum Boden — ähnlich wie bei einem Elek­tro­ver­ti­ku­tie­rer mit fester Arbeits­ti­ef­en­ein­stel­lung.

Vor allem auf ebenem Unter­grund ist das ein Vorteil, weil der Rasen gleich­mä­ßig bear­bei­tet wird. Auf sehr unebe­nem Boden bzw. zwischen Wurzeln lässt sich mit dem Verti­ku­tier-Boy nicht ganz so exakt und indi­vi­du­ell arbei­ten wie mit dem obigen Pendel­ver­ti­ku­tie­rer.

Der Verit­ku­tier-Boy ist gut geeig­net für kleine, möglichst ebene Rasen­flä­chen bis 200 Quadrat­me­ter. Er passt auf alle Stiele des Gardena Combi­sys­tems. Unab­hän­gig von der Körper­größe wird ein Stiel mit einer Länge von 180 cm empfoh­len — dieser ist im Liefer­um­fang nicht enthal­ten!

47,89 €