Rasen­pflege: Rich­tig verti­ku­tie­ren mit dem passen­den Gerät

Bei rich­ti­ger Ausfüh­rung trägt das Verti­ku­tie­ren erheb­lich zu einem guten Rasen­wachs­tum und zur Rege­ne­ra­tion des Rasens bei. Was Sie beach­ten soll­ten, und mit welchen Gerä­ten Sie den opti­ma­len Pfle­ge­ef­fekt für Ihren Rasen erzie­len.

Im Winter stra­pa­zie­ren Frost, stän­dige Nässe und das Gewicht des Schnees jeden Rasen. Statt eines satt­grü­nen Gras­tep­pichs findet mancher Garten­be­sit­zer im Früh­jahr eine filzige, moosige Stop­pel­wiese vor, auf der mit viel Glück wenigs­tens ein paar Gänse­blüm­chen wach­sen. Beson­ders ausge­prägt ist das, wenn eine Rasen­flä­che über längere Zeit hinweg keine oder nur wenig Pflege erfah­ren hat. Gründ­li­ches Verti­ku­tie­ren entfilzt den Rasen und unter­stützt das Wachs­tum.

Was passiert beim Verti­ku­tie­ren, und warum ist es sinn­voll?

Der Name ist Programm: Beim “Verti­ku­tie­ren”, aus dem Engli­schen “verti­cal cut”, schnei­den senk­recht stehende Messer kleine Schnitte in die Gras­narbe. Das entfernt Moos und Rasen­filz und belüf­tet die Gras­wur­zeln.

Der Begriff “verti­ku­tie­ren” stammt aus England, der Heimat des perfek­ten Rasens, und setzt sich aus “verti­cal” (= senk­recht) und “cut” (= schnei­den) zusam­men. Damit beschreibt der Begriff genau das, was bei der Rasen­pfle­ge­maß­nahme geschieht: Verti­ku­tie­rer haben eine hori­zon­tale Achse, an der in engem Abstand starre oder dreh­bare Messer ange­bracht sind.

Die Messer schnei­den einige Milli­me­ter tief in die Gras­narbe. Moos, Rasen­filz und Unkraut werden dadurch gelöst und aus dem Boden heraus­ge­zupft. Die Gras­wur­zeln können dadurch besser “atmen”, was ihnen wiederum das üppige und dichte Wachs­tum erleich­tert. Bei motor­be­trie­be­nen Verti­ku­tie­rern lässt der Motor die Messer­achse rotie­ren. Verti­ku­tier-Rechen haben meist fest­ste­hende Messer, die Sie mit Muskel­kraft über (und in) den Boden trei­ben.

Wann soll ich meinen Rasen verti­ku­tie­ren?

Verti­ku­tie­ren oder nicht? Ziehen Sie einen Metall­re­chen ein paar Mal über die Gras­narbe — wenn das Ergeb­nis so aussieht, ist Verti­ku­tie­ren bestimmt kein Fehler …

Ob Ihr Rasen verti­ku­tiert werden muss, können Sie ganz einfach über­prü­fen: Ziehen Sie eine Metall­harke durch die Gras­narbe und schauen Sie nach, ob Moos oder Mährück­stände vom Vorjahr an den Zinken hängen. Zu viel Rasen­filz behin­dert die Sauer­stoff­ver­sor­gung der Rasen­wur­zeln und damit das Rasen­wachs­tum. Beson­ders schat­tige Rasen­flä­chen und schwere, lehm­hal­tige Böden, die zu Stau­nässe neigen, begüns­ti­gen das Entste­hen von Rasen­filz. Auch star­ker Unkraut­wuchs hemmt den Rasen in seinem Wachs­tum, und kann mit dem Verti­ku­tie­ren zumin­dest teil­weise einge­dämmt werden.

Im Grunde können Sie Ihren Rasen jeder­zeit zwischen April und Septem­ber verti­ku­tie­ren. In den meis­ten Fällen ist ein Verti­ku­tie­ren im Früh­jahr aber am sinn­volls­ten, denn der Rasen braucht nach dem Verti­ku­tie­ren ein paar Wochen Schon­frist. Direkt vor dem Sommer­fest soll­ten Sie den Rasen daher nicht verti­ku­tie­ren.

Bei stark verfilz­tem und über längere Zeit unge­pfleg­tem Rasen kann ein zwei­ter Verti­ku­tier­durch­gang im Herbst hilf­reich sein. So wird die Gras­narbe vor dem Winter noch einmal entlüf­tet, und der Rasen kommt leich­ter mit Frost und Schnee zurecht.

Düngen, Mähen, Verti­ku­tie­ren, Lüften — So pfle­gen Sie Ihren Rasen

Signal­farbe Gelb: Wenn die Narzis­sen blühen, ist der rich­tige Zeit­punkt, um den Rasen zu Düngen und mit der Rasen­pflege zu begin­nen.

Vor dem Verti­ku­tie­ren empfiehlt es sich, den Rasen zu düngen. Das geschieht am besten dann, wenn das Gras nach dem Winter wieder zu sprie­ßen beginnt. Um den rich­ti­gen Zeit­punkt zu erken­nen, müssen Sie nicht täglich die Gras­halm­höhe messen: Sobald in Ihrem oder in Nach­bars Garten die Narzis­sen in voller Blüte stehen, wächst auch der Rasen wieder und kann zuge­führte Nähr­stoffe gut verwer­ten.

Nach dem Düngen wird der Rasen auf Normal­höhe gemäht — also auf eine Länge von ca. vier Zenti­me­tern. Etwa zwei Wochen nach der Düngung bzw. wenn das zweite Rasen­mä­hen ansteht, ist ein guter Zeit­punkt für das Verti­ku­tie­ren gekom­men. Die Gräser sind gut mit Nähr­stof­fen versorgt, und die Gras­narbe erholt sich rasch von den Spuren des Verti­ku­tie­rens.

Mit einem einfa­chen Streu­wa­gen düngen Sie Ihren Rasen rasch und gleich­mä­ßig.

Idea­ler­weise verti­ku­tie­ren Sie den Rasen bei mäßi­gen Tempe­ra­tu­ren (10 — 20 °). Es sollte keine Nacht­fröste mehr geben. Wenn es sehr heiß ist, ist in den ersten zwei, drei Wochen nach dem Verti­ku­tie­ren für eine ausrei­chende Bewäs­se­rung zu sorgen.

Verti­ku­tie­ren Sie nur trockene Rasen­flä­chen — das Gras sollte weder regen­nass noch taufeucht sein. Der Boden darf leicht feucht sein — so staubt es beim Verti­ku­tie­ren etwas weni­ger. Sehr stark ausge­trock­ne­ter Boden lässt sich schwe­rer verti­ku­tie­ren: Die Messer drin­gen dann nicht gut in die Gras­narbe ein.

Einige Verti­ku­tie­rer haben auch eine Lüfter­walze. Beim Lüften kämmen rotie­rende Federn den Zwischen­raum zwischen den Pflan­zen — die Aufnahme von Wasser und Nähr­stof­fen wird so erleich­tert. Sie können Ihren Rasen während der gesam­ten Sommer­sai­son lüften. Ein Verti­ku­tie­ren ersetzt das Lüften nicht: Rasen­filz, Moos oder Unkraut werden beim Lüften nicht entfernt.

Rich­tig verti­ku­tie­ren

Vor dem Verti­ku­tie­ren muss der Rasen auf nied­rigs­ter Stufe gemäht werden. Etwa zwei Zenti­me­ter Halm­länge sind ideal.

Mähen Sie den Rasen auf der tiefs­ten Stufe Ihres Rasen­mä­hers — zwei Zenti­me­ter Gras­halm­länge sind ideal. Stel­len Sie die Verti­ku­tier­höhe rich­tig ein: Die Messer dürfen die Gras­narbe höchs­tens zwei bis drei Milli­me­ter tief einrit­zen.

Gehen Sie mit dem Verti­ku­tie­rer über die Rasen­flä­che. Führen Sie das Gerät zügig und blei­ben Sie nicht stehen, sonst wird die Gras­narbe an dieser Stelle zu stark beschä­digt. Das gilt auch bei Rich­tungs­wech­seln — wenn Ihr Verti­ku­tie­rer die Möglich­keit bietet, die Messer vom Boden anzu­he­ben, soll­ten Sie diese nutzen.

Bei einer gut gepfleg­ten Rasen­flä­che reicht es, sie nur in einfa­cher Rich­tung zu verti­ku­tie­ren. Wech­seln Sie die Rich­tung beim nächs­ten Verti­ku­tie­ren. Bei stark verfilz­ten Flächen soll­ten Sie im Schach­brett­mus­ter verti­ku­tie­ren — einmal in Längs- und einmal in Quer­rich­tung.

Harken Sie den gelo­cker­ten Rasen­filz so gründ­lich wie möglich von der Rasen­flä­che ab. Wenn Ihr Verti­ku­tie­rer nur Moos ohne Unkraut aus dem Rasen zupft, haben Sie mit diesem Moos ein hervor­ra­gen­des natür­li­ches Mulchma­ter­tial für den Nutz­gar­ten. Auch als Zusatz zu Blumen­erde ist Rasen­moss bestens geeig­net.

Säen Sie kahle Stel­len direkt nach dem Verti­ku­tie­ren mit frischen Rasen­sa­men ein und bewäs­sern Sie die Stel­len ausrei­chend. Da beim Verti­ku­tie­ren auch lose verwur­zelte Gräser ausge­ris­sen werden, soll­ten frisch ange­legte Rasen­flä­chen in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Saat nicht verti­ku­tiert werden. Das gilt auch für größere “Flick­stel­len” — im schlimms­ten Fall reißen Sie den Rasen an den immer glei­chen Stel­len auf.

Welcher Verti­ku­tie­rer ist der rich­tige für mich?

Muskel­kraft als Motor: Hand-Verti­ku­tie­rer erfor­dern eini­gen körper­li­chen Einsatz, um ein gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Sie eignen sich beson­ders für kleine oder schwer zugäng­li­che Stel­len.

Hand-Verti­ku­tie­rer: Diese sind nur für sehr kleine oder schwer zugäng­li­che Flächen geeig­net, denn es kostet eini­ges an Kraft und Ausdauer, den Rasen damit zu entlüf­ten und ein gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Die Hand­ha­bung an sich ist einfach: Gerät auf den Boden stel­len, zu sich her ziehen, von sich wegschie­ben. Schwie­ri­ger ist es, damit gleich­mä­ßig viel Druck auf den Boden auszu­üben. Der Vorteil von Hand-Verti­ku­tie­rern: Sie sind güns­tig, nehmen im Gerä­te­schup­pen wenig Platz weg, sind umwelt­scho­nend und stei­gern die körper­li­che Fitness.

Elek­tro-Verti­ku­tie­rer: Für mittel­große Rasen­flä­chen mit weni­gen hundert Quadrat­me­tern ist ein Elek­tro-Verti­ku­tie­rer völlig ausrei­chend. Da das Gerät im Gegen­satz zum Rasen­mä­her nur ein bis zwei Mal im Jahr verwen­det wird, lässt es sich auch verschmer­zen, dass man beim Arbei­ten auf das Strom­ka­bel aufpas­sen muss. Einzelne Modelle lassen sich auch mit Akku betrei­ben. Sehr leichte Elek­tro-Verti­ku­tie­rer haben mit harten Böden oft Schwie­rig­kei­ten: Die Messer drin­gen nicht tief genug in die Gras­narbe ein, und das Gerät “hopst”. Das Problem lässt sich behe­ben, indem Sie den Verti­ku­tie­rer mit einem klei­nen Sand­sack beschwe­ren.

Im Gegen­satz zum Rasen­mä­her werden Verti­ku­tie­rer meist nur ein- bis zwei­mal im Jahr benutzt. Das “lästige Kabel” ist bei der Kauf­ent­schei­dung daher weni­ger rele­vant und kann leich­ter tole­riert werden.

Benzin-Verti­ku­tie­rer: Diese sind für die Pflege großer Rasen­flä­chen die erste Wahl. Sie müssen nicht auf ein langes Strom­ka­bel achten, und die Geräte sind für gewöhn­lich schwer genug, um auch in trockene, schwere Böden einzu­drin­gen. Die Moto­ren sind meist deut­lich leis­tungs­fä­hi­ger als bei Elek­tro­ge­rä­ten, dafür brau­chen Benzin-Verti­ku­tie­rer etwas mehr Pflege. Sie sind außer­dem meist deut­lich teurer als die Elek­tro-Vari­an­ten.

Leih-Geräte: Wer nur alle paar Jahre seinen Rasen verti­ku­tiert, für den kann das Leihen eines Geräts im Baumarkt oder im Gerä­te­han­del die güns­ti­gere Alter­na­tive sein. Die Vorteile: Das Gerät nimmt übers Jahr im Gerä­te­schup­pen keinen Platz weg, Sie müssen sich nicht um die Wartung kümmern, und oft bekom­men Sie gute (und teure) Marken­ge­räte zur Verfü­gung gestellt. Der Nach­teil: Da die Verti­ku­tier­sai­son recht kurz ist, sind die Geräte oft schwer zu bekom­men. Wenn Sie Ihren Rasen häufig verti­ku­tie­ren, lohnt sich aus Kosten­grün­den oft ein Kauf — oder eine gute Koope­ra­tion mit den Nach­barn.

Grizzly-Elek­tro-Verti­ku­tie­rer-Lüfter für kleine bis mittel­große Flächen

Grizzly Elektro Vertikutierer ERV 1400 elektrischer Rasenvertikutierer Rasenlüfter zur Gartenpflege 1400 Watt 35 cm Arbeitsbreite 4fach höhenverstellbar 40l Fangkorb empfohlen für Flächen bis 400 m²

Der Elek­tro-Verti­ku­tie­rer von Grizzly ist auch als Lüfter verwend­bar. Die entspre­chen­den Rollen werden mitge­lie­fert und sind mit weni­gen Hand­grif­fen einfach zu wech­seln. Die Verti­ku­tier­walze ist mit sech­zehn Stahl­mes­sern (acht Doppel­mes­ser) bestückt; die Lüfter­walze mit 24 Stahl­fe­der­zin­ken. Beim Verti­ku­tie­ren hat das Gerät eine Arbeits­breite von 36 cm; beim Lüften 35 cm.

Die Arbeits­tiefe lässt sich auf vier Stufen einstel­len. Bei Liefe­rung ist die “Park­stufe” vorein­ge­stellt — bei Benut­zung soll­ten Sie die nächste Stufe einstel­len. Grund­sätz­lich gilt: Rich­ten Sie sich bei der Einstel­lung der Arbeits­tiefe nicht in erster Linie nach dem Unter­grund, sondern nach dem Abnut­zungs­grad der Walze. Die Messer werden nicht geschlif­fen, und nutzen sich mit der Zeit ab — sie werden kürzer. Wenn die Leis­tung des Verti­ku­tie­rers nach­lässt, ist der rich­tige Zeit­punkt, um die Schnitt­tiefe zu verän­dern. Wenn die Walze nach eini­gen Jahren stark abge­nutzt ist, kann diese ausge­tauscht werden.

Mit einem Eigen­ge­wicht von 13 kg ist das Gerät hand­lich und leicht zu schie­ben. Der leis­tungs­starke 1400-Watt-Motor ist mit einem Über­las­tungs­schutz ausge­stat­tet und garan­tiert ein gutes Arbeits­er­geb­nis. Die gut gelöste Kabel­zug­ent­las­tung bringt zusätz­li­che Sicher­heit und Komfort beim Arbei­ten. Das Gerät ist für Flächen bis 400 Quadrat­me­ter geeig­net.

Der Verti­ku­tie­rer wird in zwei Vari­an­ten ange­bo­ten — als reiner Verti­ku­tie­rer ohne Fang­korb, oder als das hier vorge­stellte Kombi­ge­rät, bei dem ein 40-l-Fang­korb im Liefer­um­fang enthal­ten ist. Wie bei prak­tisch allen Verti­ku­tie­rern ist der Fang­korb zu klein bemes­sen, um bei stark verfilz­tem Rasen komfor­ta­bel zu arbei­ten. Bei star­ker Vermoosung empfiehlt es sich, den Korb wegzu­las­sen. Das ist problem­los möglich, weil sich bei Benut­zung ohne Fang­korb der Schlag­schutz einfach nach unten klap­pen lässt. So flie­gen einem Steine und Moos beim Verti­ku­tie­ren nicht gegen die Schien­beine.

Der Neigungs­win­kel der Griff­holme lässt sich verstel­len und an die Körper­größe anpas­sen. Da der Holm oben­drein klapp­bar ist, lässt sich das Gerät platz­spa­rend verstauen. Insge­samt ist der Grizzly-Verti­ku­tie­rer ein hand­li­ches, kräf­ti­ges Gerät mit einem sehr guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis.

99,95 €

Hand­lich, leicht, kabel­los: Akku-Verti­ku­tie­rer von Einhell

Einhell Akku-Vertikutierer-Lüfter GE-SC 35/1 Li Solo Power X-Change (2x18 V, 35 cm Arbeitsbreite, bis 9 mm Arbeitstiefe, bürstenloser Elektromotor, ohne Akku und Ladegerät)

Kein lästi­ges Kabel! Dieser Haupt­vor­teil des Einhell-Akku-Verti­ku­tie­rers macht das Gerät perfekt für abge­le­gene Grund­stü­cke ohne Strom­an­schluss geeig­net. Auch für verwin­kelte, enge oder terras­sierte Grund­stü­cke, auf denen das Gerät umge­setzt und ange­ho­ben werden muss, ist ein Akku-Verti­ku­tie­rer aufgrund der Hand­lich­keit und des gerin­gen Gewichts eine gute Wahl.

Das Gerät wiegt (ohne Fang­korb und Akku) rund zehn Kilo, hat eine Arbeits­breite von 35 cm. Ein bürs­ten­lo­ser Induk­ti­ons­mo­tor treibt die Messer­walze mit den sech­zehn Edel­stahl­mes­sern an. Die Arbeits­tiefe ist drei­stu­fig verstell­bar (plus eine zusätz­li­che Park­po­si­tion, in der die Messer und der Unter­grund sich nicht berüh­ren).

Der Zusam­men­bau ist einfach und in der Bedie­nungs­an­lei­tung gut erklärt. Die Bedie­nung des Geräts ist weit­ge­hend intui­tiv und sehr nutzer­freund­lich: Die Hand­griffe sind an den rich­ti­gen Stel­len, der klapp­bare Holm ist mehr­fach höhen­ver­stell­bar und liegt gut in der Hand. Der Verti­ku­tie­rer ist im Hand­ling ausge­spro­chen ange­nehm: Es arbei­tet leise, gleich­mä­ßig und spur­treu mit gutem Arbeits­er­geb­nis. Verschleiß­teile des Geräts sind einfach zu erset­zen und austau­schen.

Der Verti­ku­tie­rer wird ohne Fang­korb gelie­fert. Ein Fang­sack mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 28 Litern ist optio­nal als Zube­hör erhält­lich. Damit fällt der Fang­sack sehr klein aus — beson­ders auf größe­ren, stär­ker vermoos­ten Flächen müssen Sie den Sack stän­dig leeren. In den meis­ten Fällen sind Sie besser bera­ten, wenn Sie den Kauf­preis in einen guten Laub­re­chen inves­tie­ren. Das Gerät lässt sich mit einer zusätz­li­chen Lüfter­walze umrüs­ten und ist dann als reiner Rasen­lüf­ter bzw. als 2-in-1-Gerät einsetz­bar.

Hinweis: Der Verit­ku­tie­rer kann nur mit passen­den Akkus betrie­ben werden (logisch …). Diese Akkus sind nicht im Liefer­um­fang enthal­ten! Wer bereits Einhell-Geräte der Power-X-Change-Serie besitzt, kann die bereits vorhan­de­nen Akkus auch für den Verti­ku­tie­rer nutzen. (Das gilt auch umge­kehrt — die Akkus des Verti­ku­tie­rers passen in alle Einhell-Elek­tro­ge­räte der Serie, vom Laub­blä­ser bis zur Hecken­schere). Die Akkus sind mit 1,5 bis 5,2 Ampere­stun­den Akku-Kapa­zi­tät erhält­lich — benö­tigt werden zwei Stück. Verges­sen Sie nicht, dass Sie auch noch ein passen­des Lade­ge­rät benö­ti­gen.

Fazit: Der Akku-Verti­ku­tie­rer von Einhell ist ange­nehm zu bedie­nen und über­rascht mit einem guten Arbeits­er­geb­nis. Wer bereits Einhell-Akkus von ande­ren Gerä­ten zuhause hat, erhält ein kosten­güns­ti­ges, gutes Gerät. Wer neu in die Einhell-Gerä­te­se­rie einsteigt hat durch die höhe­ren Erst­kos­ten einen deut­lich höhe­ren finan­zi­el­len Aufwand als bei einem Elek­tro­ver­ti­ku­tie­rer mit Kabel.

124,99 €

Hand­ar­beit: Pendel­ver­ti­ku­tie­rer von Wolf

WOLF-Garten multi-star® Pendel-Vertikutierer UG-M 3; 3549000

Ja, das Verti­ku­tie­ren von Hand ist anstren­gend. Dafür macht es keinen Lärm, schont die Umwelt, stei­gert Ihre Muskel­kraft und verbraucht weder Strom noch Benzin. Außer­dem nimmt das Gerät wenig Stau­raum weg — bei einem Gerät, das meist nur einmal im Jahr verwen­det wird, durch­aus ein Argu­ment.

Beson­ders gut geeig­net sind Hand­ver­ti­ku­tie­rer für kleine und/​oder schwer zugäng­li­che Rasen­flä­chen. Hang­grund­stü­cke, Böschun­gen und sehr verwin­kelte, klein­tei­lige Flächen lassen sich mit einem Hand­ver­ti­ku­tie­rer oft einfa­cher und effek­ti­ver verti­ku­tie­ren als mit einem Elek­tro­ge­rät. Auch bei der Arbeit auf unebe­nem Unter­grund ist ein Hand­ver­ti­ku­tie­rer im Vorteil: Sie können sehr exakt auch zwischen Wurzeln arbei­ten, und durch den Kraft­ein­satz selbst dosie­ren, wie inten­siv oder tief Sie die Stel­len bear­bei­ten möch­ten.

Gute Verti­ku­tier­er­geb­nisse erzie­len Sie zum Beie­piel mit dem Pendel­ver­ti­ku­tie­rer von Wolf. Die zehn gehär­te­ten Stahl­mes­ser mit der Wider­ha­ken­form schnei­den auf einer Arbeits­breite von drei­ßig Zenti­me­tern zwischen drei und sechs Milli­me­ter tief in den Boden ein und rupfen beim Heran­zie­hen des Geräts Rasen­filz und Moos aus dem Boden. Beim Wegschie­ben des Verti­ku­tie­rers kippt der pendelnd gela­gerte Verti­ku­tier­kamm, und das Verti­ku­tier­gut bleibt auf einem Häuf­chen liegen. Das Pendel­prin­zip spart Kraft.

Das Gerät wird ohne Stiel gelie­fert. Es passt als Schnell­auf­satz auf alle Stiele der multi-star Gerä­te­se­rie von Wolf. Empfoh­len wird der Eschen-Stiel ZM 17 mit einer Länge von 170 cm. Ein zu kurzer Stiel macht die Arbeit mit dem Verti­ku­tie­rer deut­lich anstren­gen­der und nervi­ger.

25,99 €

Platz­spa­rend und leis­tungs­stark: Elek­tro-Verti­ku­tie­rer von Bosch

Bosch Vertikutierer AVR 1100, Fangkorb, Karton (1100 W, 32 cm Arbeitsbreite, 50 l Fangkorbvolumen)

Mit einem Eigen­ge­wicht von knapp zehn Kilo ist der Elek­tro-Verti­ku­tie­rer von Bosch ein echtes Leicht­ge­wicht, vergli­chen mit Benzin-Verti­ku­tie­rern. Dennoch hat das Gerät einen guten Stand und eine gute Boden­lage, auch dann, wenn der Fang­korb voll ist.

Die Motor­leis­tung ist mit einem Benzi­ner nicht vergleich­bar, für ein Elek­tro­ge­rät ausge­spro­chen zufrie­den­stel­lend. Der 1100-Watt-Power­drive-Motor arbei­tet kraft­voll und durch­zugs­stark. Dank einer gut durch­dach­ten Belüf­tung über­hitzt der Motor auch bei länge­rer Benut­zung nicht.

Das Gerät hat eine Schnitt­breite von 32 cm. Die Mess­er­höhe lässt sich in vier Stufen zwischen +5 und -10 mm verstel­len. Bei einer posi­tiv einge­stell­ten Schnitt­höhe wird die Gras­narbe nicht ange­ritzt — das Gerät kann dann zum Entlüf­ten des Rasens verwen­det werden, oder auch zum Einsam­meln von losen Blät­tern und Rasen­schnitt.

Der Fang­korb ist mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 50 Litern vergleichs­weise groß, füllt sich aber bei stark verfilz­tem Rasen dennoch recht rasch, da das Schnitt­gut nicht zusam­men­ge­presst, sondern nur lose aufge­sam­melt wird. Der Bosch-Verti­ku­tie­rer sammelt loses Schnitt­gut sehr gründ­lich ein — bei Verwen­dung mit Fang­korb muss prak­tisch nicht mehr mit einer Harke nach­ge­ar­bei­tet werden. Das entschä­digt für das häufige Leeren das Fang­korbs. Der Fang­korb ist etwas dünn­wan­dig, und das Einhän­gen braucht ein wenig Fein­ge­fühl.

Sehr prak­tisch ist, dass sich das Gerät über den Holm zusam­men­fal­ten lässt. Die Fang­box ist stapel­bar und kann einfach über den Verti­ku­tie­rer gestülpt werden. Bei Nicht­ge­brauch lässt sich das Gerät ange­nehm platz­spa­rend verstauen.

Das Gerät arbei­tet leise, zuver­läs­sig und mit gutem Ergeb­nis — für klei­nere bis mittel­große Rasen­flä­chen ist es hervor­ra­gend geeig­net und über­zeugt nicht nur mit der gewohn­ten Bosch-Quali­tät, sondern auch mit einem sehr guten Preis-Leis­tungs-Verhält­nis.

154,00 €

Benzin-Verti­ku­tie­rer mit Moos­re­chen (Lüfter) und Fang­sack von Wolf

WOLF-Garten - Benzin-Vertikutierer V A 357 B; 16AHGJ0F650

Der Benzin-Verti­ku­tie­rer von Wolf hat eine Schnitt­breite von 35 cm und einen leis­tungs­star­ken 4-PS-Motor. Damit ist das Gerät für mitt­lere und größere Rasen­flä­chen ausge­legt.

Das recht hohe Eigen­ge­wicht von 32 kg gibt dem Verti­ku­tie­rer einen soli­den und siche­ren Stand und garan­tiert bei der Benut­zung eine gute “Boden­lage” — die Messer drin­gen auch bei hartem oder trocke­nem Boden rela­tiv leicht in die Gras­narbe ein. Die Bewe­gungs­frei­heit an enge­ren Stel­len ist etwas einge­schränk­ter als bei leich­te­ren Model­len, und auch wenn die kugel­ge­la­ger­ten Räder das Gewicht ganz gut ausglei­chen, wird die Arbeit am Gerät nach eini­ger Zeit doch recht anstren­gend.

Wie bei fast allen Verti­ku­tie­rern ist der Auffang­be­häl­ter recht knapp bemes­sen. Beim Einsatz auf stark vermoos­ten Stel­len ist das Fassungs­ver­mö­gen von 45 Litern schon nach weni­gen Metern erreicht und der Auffang­be­häl­ter verstopft. Mit vollem Auffang­korb verla­gert sich zudem der Schwer­punkt des Geräts nach hinten — beson­ders auf unebe­nem Unter­grund stellt sich der Verti­ku­tie­rer dann rasch auf die Hinter­rä­der. Wer den Fang­korb nicht stän­dig leeren möchte, kann ihn auch abmon­tie­ren und das Verti­ku­tier­gut im Anschluss zusam­men­re­chen.

Die Stahl­mes­ser lassen sich sechs­fach in der Tiefe einstel­len, und das Gerät ist auch als reiner Lüfter verwend­bar. Der Wech­sel zwischen Verti­ku­tier­mes­ser und Lüfter­walze ist durch einen Schnell­ver­schluss rasch und unkom­pli­ziert möglich.

Der ergo­non­misch geformte Führungs­holm ist höhen­ver­stell­bar und lässt sich nach der Arbeit zusam­men­klap­pen. Dadurch lässt sich das Gerät platz­spa­rend verstauen.

Der Verti­ku­tie­rer wird mit blei­freiem Benzin betrie­ben. (Tank­vo­lu­men 2 Liter.) Das Gerät hat ein stabi­les, rot-gelb lackier­tes Metall­ge­häuse und ist insge­samt hoch­wer­tig und robust verar­bei­tet. Die Bedie­nungs­an­lei­tung ist vorbild­haft; das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist in Ordnung.

391,39 €

Leis­tungs­stark auf großen Flächen: Hecht-Benzin-Lüfter- und -Verti­ku­tie­rer

Hecht Benzin-Vertikutierer 5654 Rasen-Lüfter Motorvertikutierer (2,6 kW / 3,5 PS, 38 cm)

Mit einem Gewicht von 26,5 kg ist der Benzin-Verti­ku­tie­rer von Hecht vergleichs­weise leicht und kann ohne großen Kraft­auf­wand über den Rasen gescho­ben werden. Auch Hinder­nisse können leicht umfah­ren werden. Der starke Motor mit einer Leis­tung von 3,5 PS und 3600 Umdre­hun­gen in der Minute garan­tiert trotz des gerin­gen Gewichts ein gutes Eindrin­gen der Messer in den Boden.

Bei norma­ler Boden­be­schaf­fen­heit glei­ten die vier­zehn verstell­ba­ren Messer “wie durch Butter”, und das Gerät kommt auch mit hartem, trocke­nem Unter­grund gut zurecht. An stark vermoos­ten Stel­len frisst sich der Verti­ku­tie­rer so rasch und effek­tiv durch Moos und Unkraut, dass man den ersten Durch­gang am besten ohne Fang­korb macht: Dieser ist mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 40 Litern etwas knapp gera­ten und füllt sich bei stark verfilz­tem Rasen sehr schnell.

Mit einer Schnitt­breite von 38 cm ist der Hecht-Verti­ku­tie­rer für große Rasen­flä­chen bis zu 1400 Quadrat­me­tern ausge­legt und ermög­licht ein zügi­ges Arbei­ten. Einzig bei sehr engen Rasen­stü­cken ist durch die Schnitt­breite ein wenig mehr Finger­spit­zen­ge­fühl beim Wenden erfor­der­lich, als bei schma­le­ren Model­len.

Die sechs­fa­che Tiefen­ver­stel­lung der Messer lässt sich mit einem einfa­chen Hand­griff regu­lie­ren und kann so auch während des Verti­ku­tie­rens unkom­pli­ziert an die Gege­ben­hei­ten des Bodens ange­passt werden. Das Gerät ist selbst­er­klä­rend in der Bedie­nung (was ein Vorteil ist, denn die Bedie­nungs­an­lei­tung lässt zu wünschen übrig …), spar­sam im Verbrauch und solide in der Verar­bei­tung.

Die Inbe­trieb­nahme ist einfach: Vier Schrau­ben müssen fest­ge­zo­gen werden, Benzin und Öl in den vorge­se­he­nen Tank einge­füllt werden (beides nicht im Liefer­um­fang enthal­ten). Der Motor wird mit blei­freiem Normal­ben­zin betrie­ben. Der Tank fasst 1,6 Liter; der durch­schnitt­li­che Verbrauch liegt bei 0,8 Litern pro Stunde. Der Motor springt auch nach der Winter­pause und bei kühlem Wetter problem­los an.

Insge­samt ist der Hecht-Benzin­ver­ti­ku­tie­rer ein zuver­läs­si­ges, dabei preis­güns­ti­ges Gerät, das ein sehr gutes Arbeits­er­geb­nis bringt. Das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist trotz der mangel­haf­ten Bedie­nungan­lei­tung und dem etwas unter­di­men­sio­nier­ten Fang­korbs als “sehr gut” zu beur­tei­len.

263,90 €

Verti­ku­tier-Boy von Gardena

Gardena combisystem-Vertikutier-Boy, Hand-Vertikutierer zur Beseitigung von Moos, Unkraut und Rasenfilz, 32 cm Arbeitsbreite, mit robusten Rädern und Hubachse zum leichteren Arbeiten

Da der Verti­ku­tier-Boy von Gardena auf Rollen fährt, ist die Arbeit nicht ganz so kräf­te­zeh­rend wie bei ande­ren Hand­ver­ti­ku­tie­rern. Durch die Konstruk­tion behal­ten die elf sichel­för­mi­gen Messer immer den glei­chen Abstand zum Boden — ähnlich wie bei einem Elek­tro­ver­ti­ku­tie­rer mit fester Arbeits­ti­ef­en­ein­stel­lung.

Vor allem auf ebenem Unter­grund ist das ein Vorteil, weil der Rasen gleich­mä­ßig bear­bei­tet wird. Auf sehr unebe­nem Boden bzw. zwischen Wurzeln lässt sich mit dem Verti­ku­tier-Boy nicht ganz so exakt und indi­vi­du­ell arbei­ten wie mit dem obigen Pendel­ver­ti­ku­tie­rer.

Der Verit­ku­tier-Boy ist gut geeig­net für kleine, möglichst ebene Rasen­flä­chen bis 200 Quadrat­me­ter. Er passt auf alle Stiele des Gardena Combi­sys­tems. Unab­hän­gig von der Körper­größe wird ein Stiel mit einer Länge von 180 cm empfoh­len — dieser ist im Liefer­um­fang nicht enthal­ten!

49,95 €