Richtig Rasenmähen — die besten Rasenmäher

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Richtiges Rasenmähen ist das A & O der Rasenpflege. Welche Fehler Sie vermeiden sollten, und mit welchen Rasenmähern Sie das beste Ergebnis erzielen.

Unser Rasen­mä­her ist halb­au­to­ma­tisch und wohnt im Haus. Er ist 21, hat seit seiner Geburt einen Namen, wird aber trotz­dem meis­tens nur “Kind!” geru­fen. Um den Rasen­mä­her zu akti­vie­ren, reicht es, möglichst laut “Kind — bitte den Rasen mähen!”,  zu rufen. Wenige Stun­den später ist der Rasen gemäht. Das ist prak­tisch. Für uns. Für’s Kind weni­ger, aber immer­hin kommt der Junge so an die Luft. Was den Rasen angeht — von engli­schem Rasen sind wir weit entfernt, aber immer­hin: Er ist kurz, grün und annä­hernd gleich­mä­ßig, das reicht uns.

Das ideale Rasenmäh-Wetter und die beste Tageszeit zum Mähen

Der Rasen sollte beim Mähen trocken aber nicht ausge­trock­net sein. Rasen­mä­hen in der pral­len Mittags­sonne belas­tet die Gräser.

Würden wir den perfek­ten Rasen haben wollen, müsste das Kind sein Mähver­hal­ten über­den­ken. Er mäht zum Beispiel einfach irgend­wann am Tag, gerne auch in der Mittags­hitze. Das ist für den Rasen eine Belas­tung — pralle Sonne und starke Hitze setzen dem Gras zu, und die Schnitt­stel­len an den Halmen können austrock­nen. Dann entste­hen nach dem Mähen braune Stel­len.

Am besten mähen Sie Ihren Rasen an einem trocke­nen, bewölk­ten Tag. Das Gras sollte trocken oder höchs­tens taufeucht sein. Ist es nass, klebt der Gras­schnitt klum­pig an den Messern des Rasen­mä­hers, und die Halme werden ungleich­mä­ßig abge­schnit­ten. Außer­dem ist der Rasen­mä­her nach Gebrauch schlech­ter zu reini­gen. (“Ja, Kind, man kann den reini­gen!”)

Ideal sind die späten Nach­mit­tags- und frühen Abend­stun­den: Dann ist der Rasen über den Tag getrock­net, die Sonne hat nicht mehr die volle Kraft, und die frisch geschnit­te­nen Gräser haben Zeit, sich über Nacht zu erho­len. Wenn Sie den Rasen nach dem Mähen spren­gen, sind die Abend­stun­den eben­falls ideal. Achten Sie dabei auf die Ruhe­zei­ten, um Ärger mit den Nach­barn zu vermei­den: An Werk­ta­gen (einschließ­lich Sams­tag) dürfen Sie zwischen sieben Uhr morgens und acht Uhr abends Rasen­mä­hen. Für laute Geräte (Benzin­mo­tor) ist die mittäg­li­che Ruhe­zeit (13.00 bis 15.00 Uhr) einzu­hal­ten. An Sonn- und Feier­ta­gen dürfen nur sehr geräusch­arme Geräte verwen­det werden — das gilt auch für Rasen­mä­her.

Wie oft soll ich meinen Rasen mähen?

Regel­mä­ßi­ges Mähen ist für einen schö­nen Rasen uner­läss­lich. Durch den Rück­schnitt wird das Wachs­tum der Halme ange­regt (wer schon groß ist, wächst nicht mehr …). Durch das Zurück­schnei­den verzwei­gen sich die Gräser an der Basis — ähnlich wie bei gestutz­ten Büschen, nur in Klein. Die Fläche bleibt auf diese Weise schön dicht, und Unkraut hat schlechte Karten.

Die Narzis­sen­blüte ist ein guter Zeit­punkt für das erste Mähen und Düngen des Rasens. Kurz darauf kann auch verti­ku­tiert werden.

Einmal die Woche gilt als grober Richt­wert für die Mähfre­quenz. Den ersten Rasen­schnitt im Früh­jahr können Sie für April einpla­nen, wenn das Gras­wachs­tum beginnt (die Narzis­sen­blüte ist ein gutes Zeichen für den rich­ti­gen Zeit­punkt, um zu düngen, zu mähen und den Rasen zu verti­ku­tie­ren.) Im Früh­som­mer bzw. in regen­rei­chen Peri­oden kann ein häufi­ge­res Mähen nötig sein. In heißen Trocken­pe­ri­oden wächst der Rasen lang­sa­mer. Dann soll­ten Sie selte­ner Mähen bzw. den Rasen weni­ger kurz abmä­hen, damit die Halme nicht vertrock­nen.

Mähen Sie zu häufig und zu kurz, kann der Rasen über­for­dert sein — die Gräser benö­ti­gen dann eine große Kraft­an­stren­gung, um wieder zu wach­sen. Diese Situa­tion begüns­tigt das Wachs­tum von Unkraut und Moos. Vor allem der wenig beliebte Horn­klee brei­tet sich dann rasch aus: Im Gegen­satz zu Gras verbrennt er bei zu viel Sonne nicht, sondern gedeiht sogar beson­ders gut.

Wie kurz kann ich meinen Rasen mähen?

Vier Zenti­me­ter gelten als Durch­schnitts­länge für den norma­len Gebrauchs­ra­sen. Im Schat­ten kann das Gras etwas höher stehen blei­ben.

Vier Zenti­me­ter gelten als gute Schnitt­länge für einen norma­len Gebrauchs­ra­sen. An schat­ti­gen Stel­len kann das Gras etwa einen Zenti­me­ter länger gelas­sen werden, damit dei Halme genü­gend Sonne bekom­men. Mähen Sie spätes­tens dann, wenn die Halme doppelt so lang sind, besser etwas früher. Ist das Gras höher als zehn Zenti­me­ter, wird das Mähen anstren­gend, und das Ergeb­nis ist oft nicht mehr gleich­mä­ßig.

Wenn Sie einen hoch gewach­se­nen Rasen zu radi­kal kürzen, müssen Sie mit brau­nen Stel­len rech­nen. Der Vega­ta­ti­ons­punkt eines Gras­halms liegt etwa in der Hälfte seiner Länge: Schnei­den Sie lange Halme sehr kurz, besteht die Gefahr, dass beim Mähen der obere grüne Teil zur Gänze abge­schnit­ten wird. Dann bleibt nur der trockene Unter­teil des Halms übrig. Bei einem Schnitt unter­halb des Vege­ta­ti­ons­punk­tes erholt sich der gekürzte Trieb nur lang­sam.

Wer den Rasen wegen der Gänse­blüm­chen wach­sen lässt, sollte beim nächs­ten Mähen darauf achten, dass die Gras­halme nicht unter­halb ihres Vege­ta­ti­ons­punk­tes abge­schnit­ten werden.

Als Faust­re­gel gilt: Ein Drit­tel des Halms kann in der Länge problem­los gekürzt werden. Bei einer gewünsch­ten Rasen­höhe von vier Zenti­me­tern, soll­ten Sie also bei einer Gras­länge von sechs Zenti­me­tern erneut mähen. Ist Ihr Rasen sehr hoch gewor­den, soll­ten Sie ihn beim ersten Schnitt auf höchs­ter Stufe mähen, und erst beim nächs­ten Schnitt (ein paar Tage später) die Schnitt­höhe herun­ter setzen. So verla­gert sich der Vege­ta­ti­ons­punkt der aus dem Boden trei­ben­den Halme allmäh­lich wieder nach unten.

Böschun­gen soll­ten immer quer zum Gefälle gemäht werden — dadurch wird das Gras gleich­mä­ßi­ger geschnit­ten und die Gras­narbe bei Uneben­hei­ten weni­ger verletzt. Auch aus Sicher­heits­grün­den ist das Quer-Mähen besser: Stehen Sie an Böschun­gen immer auf glei­cher Höhe mit dem Rasen­mä­her, damit Sie bei Stür­zen nicht vom Mäher über­rolt werden oder in diesen hinein­rut­schen können.

Vorwärts, rückwärts, kreuz und quer — wie mähe ich am besten?

Nicht nur mein Sohn ist ein halb­au­to­ma­ti­scher Rasen­mä­her. Ich war früher selbst einer, habe aller­dings nie sonder­lich gut funk­tio­niert, denn meine Mutter hatte Vorstel­lun­gen vom Rasen­mä­hen, die ich ziem­lich unprak­tisch fand und sofort unter­gra­ben habe, wenn sie nicht hinge­guckt hat. Das abso­lute Rück­wärts-Zieh-Verbot zum Beispiel — das habe ich regel­mä­ßig gebro­chen. Warum sollte ich nicht rück­wärts ziehend mähen? Es erspart das lästige Umdre­hen des Rasen­mä­he­r­un­ge­tüms, und den Messern ist es schließ­lich egal — die drehen sich konstant und schnei­den rück­wärts wie vorwärts genau gleich gut. Meine Mutter hinge­gen fand, dass der Rasen rück­wärts nicht ordent­lich gemäht wird und der Rasen­mä­her kaputt geht.

Strei­fen­mus­ter: Beim Wech­sel der Fahrt­rich­tung werden die Halme in die andere Rich­tung “gebla­sen” und gemäht. Wenn die neue Bahn immer eine Radbreite in die bereits gemähte Bahn hinein­ragt, gibt es weni­ger ausge­prägte Strei­fen. So oder so: Nach spätes­tens zwei Tagen sieht man die Strei­fen nicht mehr …

Heute weiß ich: Wir hatten beide recht. Die Messer eines Sichel­mä­hers (was fast alle motor­be­trie­be­nen Hand-Rasen­mä­her in Deutsch­land sind) schnei­den immer gleich gut. Der Verschleiß des Rasen­mä­hers bleibt gleich. Mäher mit einem Radan­trieb lassen sich nur dann komfor­ta­bel ziehen, wenn der Radan­trieb ausge­schal­tet wird — zieht man stän­dig bei laufen­dem Antrieb gegen die Antriebs­rich­tung (vorwärts), benö­tigt man nicht nur unnö­tig viel Kraft, sondern kann auf Dauer tatsäch­lich den Rasen­mä­her schä­di­gen. Bei Rasen­mä­hern mit Auffang­korb wird das Schnitt­gut beim Rück­wärts­fah­ren oft nicht so effek­tiv in den Korb geschleu­dert.

Obwohl die Messer beim Ziehen gleich gut arbei­ten wie beim Schie­ben, kann das Mähergeb­nis schlech­ter ausfal­len: Beim Ziehen läuft man auf dem noch nicht gemäh­ten Gras und tritt es platt. Platt getre­te­nes Gras wird nicht mehr so sauber geschnit­ten, deswe­gen sollte man beim Mähen immer im bereits gemäh­ten Bereich laufen. (Anders als bei Wischen, wo man auf dem unge­wisch­ten Bereich bleibt.)

Wohin mit dem Rasenschnitt?

Rasen­schnitt lässt sich leicht kompos­tie­ren. Er verrot­tet zügig zu feiner, hoch­wer­ti­ger Erde. In Beeten kann kurzer (!) Rasen­schnitt oder Verti­ku­tier­ab­fall auch als Mulch einge­setzt werden. Lange Halme ersti­cken die darun­ter liegen­den Pflan­zen hinge­gen (kann als natür­li­che Unkraut­bremse verwen­det werden).

Ob Sie beim Mähen hin und her pendeln, oder sich im Kreis/​Rechteck/​Spirale bewe­gen, ist Geschmacks­sa­che. Eine neue Bahn sollte immer eine Radbreite in die alte, bereits gemähte Spur hinein­rei­chen. So erzie­len Sie ein einheit­li­ches, strei­fen­freies Schnitt­bild. Eine Lini­en­füh­rung im Kreis erspart enge Wendun­gen — beson­ders bei großen Rasen­mä­hern mit Auffang­korb kann das Wenden nervig sein. Wenn Sie Ihren Rasen­mä­her ohne Auffang­korb verwen­den, hat die Kreis­form einen weite­ren Vorteil: Das Schnitt­gut wird immer auf der selben Seite ausge­wor­fen. Idea­ler­weise sollte der Rasen­schnitt auf der bereits gemäh­ten Fläche landen — fällt er auf den noch nicht gemäh­ten Bereich, werden dort die Halme nieder­ge­drückt, vor allem, wenn das Schnitt­gut klumpt.

Ob Sie den Rasen­schnitt nach dem Mähen zusam­men­re­chen müssen oder einfach liegen lassen können, hängt von der Länge ab. Wenn Sie Ihren Rasen engma­schig mähen oder einen Mulch­ra­sen­mä­her verwen­den, können die Gras­spit­zen liegen blei­ben. Sie dienen dann als natür­li­cher Humus und verbes­sern die Boden­qua­li­tät. Gras­schnip­sel mit mehre­ren Zenti­me­tern Länge, soll­ten wegge­recht werden, sonst erstickt der Rasen. Rasen­schnitt ist ein gutes Mulchma­te­rial für Blumen­beete und lässt sich auch hervor­ra­gend kompos­tie­ren — die Erde, die nach erfolg­ter Verrot­tung aus Rasen­schnitt entsteht, ist ausge­spro­chen fein und hoch­wer­tig.

Spindelmäher — die erste Wahl für perfekten Golfplatzrasen

Spin­del­mä­her schnei­den den Rasen beson­ders scho­nend und sorg­fäl­tig. In Deutsch­land fris­ten sie ein Schat­ten­da­sein und sind fast nur als Hand­mä­her bekannt.

Die Englän­der wissen es: Wer den perfek­ten, kurz gescho­re­nen Golf­platz­ra­sen möchte, kommt um einen Spin­del­mä­her nicht herum. Die waag­rech­ten Walzen mit den in sich gedreh­ten Messern drehen sich an einer fest­ste­hen­den Gegen­klinge vorbei, ohne diese zu berüh­ren. Auf diese Weise werden die Gras­halme ähnlich präzise abge­schnit­ten, wie es bei einer Schere der Fall ist.

Bei den in Deutsch­land übli­chen Sichel­mä­hern rotie­ren die waag­rech­ten Klin­gen und erzeu­gen einen steti­gen Luft­strom. Die darin aufge­rich­te­ten Gras­halme werden mithilfe star­ker Flieh­kräfte abge­schla­gen — wie mit einer Sichel oder Sense. Die Schnitt­stel­len können ausfran­sen, vertrock­nen und dem Rasen einen leich­ten Grau-Braun-Schleier verpas­sen. Spin­del­mä­her hinter­las­sen hinge­gen saubere, schnell verhei­lende Schnitt­stel­len an den Halmen — sie behan­deln den Rasen deut­lich scho­nen­der und lassen dadurch auch gerin­gere Schnitt­hö­hen (im Milli­me­ter­be­reich) zu.

Die Präzi­sion hat ihren Preis. Salopp gesagt sind Spin­del­mä­her ziem­li­che Mimo­sen. Sie verhas­peln sich leicht an hohem Gras, was ein diszi­pli­nier­tes und häufi­ge­res Mähen erfor­der­lich macht (bis zu drei­mal wöchent­lich). Äste oder Steine blockie­ren die Klin­gen oder ruinie­ren sie — vor dem Mähen müssen diese entfernt werden (die Äste und Steine, nicht die Klin­gen …). Auch unebe­nen Boden mögen Spin­del­mä­her nicht sonder­lich — für Natur­gär­ten mit vielen Bäumen (und Wurzeln) oder Maul­wurfs­hü­geln und Amei­sen­hau­fen sind sie nicht geeig­net.

Auf klei­nen, verwin­kel­ten Flächen oder durch Trep­pen getrenn­ten Terras­sen sind Hand­ra­sen­mä­her prak­ti­scher als Elek­tro- oder Benzin­mä­her.

Die preis­wer­tes­ten und bekann­tes­ten Spin­del­mä­her sind Hand­mä­her. Sie eignen sich für (ebene) Rasen­flä­chen bis drei­hun­dert Quadrat­me­ter und für Rasen­fans, die sich gerne körper­lich betä­ti­gen. Das Mähen ist anstren­gen­der als mit einem Motor-Mäher — wenn der Spin­del­mä­her sehr scharf ist, ist es aber nicht die schweiß­trei­bende Skla­ven­ar­beit, von der man häufig liest.

Spin­del­mä­her sind über­dies wartungs­in­ten­si­ver als robuste Sichel­mä­her — für einen saube­ren Schnitt müssen die Klin­gen regel­mä­ßig im Fach­be­trieb geschärft und gege­ben­falls justiert werden. Der Gras­schnitt ist bei regel­mä­ßi­gem Mähen sehr kurz und fein geschnit­ten — er kann liegen blei­ben. Die meis­ten Spin­del­mä­her werfen das Gras nach hinten aus, direkt gegen die Beine des Mähen­den. Wer das nicht mag, sollte ein Modell mit Fang­korb wählen oder den Spin­del­mä­her von Fiskars. Dieser spuckt den Gras­schnitt nach vorne aus.

Spindelmäher von Gardena — für Hand-, Elektro- oder Akkubetrieb

GARDENA Classic Spindelmäher 400: Handrasenmäher mit 40 cm Arbeitsbreite für bis zu 200 m² Rasenfläche, Messerwalze aus Qualitätsstahl, berührungslose Schneidetechnik, geräuscharm und präzise (4018-20)

Halb­au­to­ma­ti­sche Rasen­mä­her haben in meiner Fami­lie Tradi­tion. Auch meine Oma hatte einen, nur dass ich den nie “Kind!” nannte, sondern “Papa”. Und weil das Mähen nicht anstren­gend ist, wenn jemand anders es erle­digt, hat sich meine Oma lange Zeit gegen den Kauf eines selbst­fah­ren­den Benzin­ra­sen­mä­hers gesträubt und statt­des­sen auf ihrem alten Vorkriegs­mo­dell von Spin­del­mä­her bestan­den, bis dieser nach rund fünf­zig Jahren seinen Dienst verwei­gert hat.

Das Nach­fol­ge­mo­dell hat meine tradi­ti­ons­be­wusste Oma nie gänz­lich über­zeu­gen können, ande­rer­seits hat sie es auch nie benutzt, sondern immer nur bei der Benut­zung zuge­se­hen. Mein Vater hinge­gen war froh, dass der Spin­del­mä­her von Gardena allen­falls die Hälfte des tonnen­schwe­ren Vorkriegs­mo­dells wog und mindes­tens ebenso sauber mähte.

Der Gardena-Spin­del­mä­her ist kräf­te­spa­rend zu schie­ben und auch auf engem Raum unkom­pli­ziert einsetz­bar. Das Gestänge lässt sich zusam­men­klap­pen, so dass der Mäher im Schup­pen wenig Platz wegnimmt. Die anti­haft­be­schich­tete Messer­walze verhin­dert das Antrock­nen von nassem Gras und lässt sich leicht reini­gen. Bei einer Schnitt­breite von 40 cm ist der Mäher gut für Rasen­flä­chen bis 200 Quadrat­me­ter geeig­net. Die Schnitt­höhe ist bauart­be­dingt nicht verstell­bar.

Ein Gras­fang­korb ist als Zube­hör erhält­lich. Gardena bietet den Mäher übri­gens auch als Spin­del­mä­her mit Elek­tro­an­trieb (Kabel) und als Spin­del­mä­her mit Akku an. Alle Geräte laufen geräusch­arm und können auch während der Ruhe­zei­ten genutzt werden.

98,75 €

Höhenverstellbarer Spindelmäher von Fiskars mit frontalem Grasauswurf

Fiskars Spindelmäher, Rasenmäher mit berührungslosem Schneidesystem, Schnittbreite: 46 cm, StaySharp Max, Schwarz/Orange/Silber, 1000591

Der Spin­del­mä­her von Fiskars wiegt rund 23 kg und fährt im Gegen­satz zu ande­ren Model­len auf vier Rädern. Das lässt den Mäher etwas “kraken­ar­tig” wirken, erlaubt aber im Gegen­zug eine Einstel­lung der Gras­schnitt­höhe zwischen 2,5 und 10 cm. Die innen liegen­den Räder ermög­li­chen zudem eine opti­male Ausnut­zung der 46 cm brei­ten Schnitt­flä­che und ein exak­tes Abmä­hen von Rasen­kan­ten. (Rasen­kan­ten werden bei außen ange­brach­ten Rädern oft “abge­schabt”, weil der Rasen­mä­her auf einer Seite tiefer steht und damit schief mäht). Die Kingen des Mähers berüh­ren sich nicht gegen­sei­tig — dadurch blei­ben sie lange scharf. Bei Bedarf können sie nach­ge­schlif­fen werden.

Der Spin­del­mä­her von Fiskars ist aktu­ell das einzige Spin­del­mä­her-Modell, welches den Gras­schnitt nach vorne auswirft, und nicht gegen die Beine des Mähen­den. Das ist ange­nehm und bei regel­mä­ßi­gem Rasen­mä­hen auch kein Problem. Wird der Rasen längere Zeit nicht gemäht, und es fällt viel Gras­schnitt an, kann er das noch zu mähende Gras nieder­drü­cken und das Mähen erschwe­ren.

Ein passen­der Gras­fang­korb mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 18 Litern ist als Zube­hör erhält­lich und wird  mit werk­zeug­frei vorne am Gerät einge­hängt. Der Korb ist recht klein gera­ten, und die Befes­ti­gung lässt zu wünschen übrig — bei Boden­wel­len springt der Korb gerne mal aus der Halte­rung. Das ist lästig, ruiniert die Nerven und spie­gelt sich in den nega­ti­ven Kunden­be­wer­tun­gen wider, die sich fast ausschließ­lich auf den Korb bezie­hen, nicht auf den Mäher. Wer regel­mä­ßig nur kleine, ebene Flächen mäht, für den mag sich der Korb lohnen — alle ande­ren mähen besser ohne den Korb.

Der Spin­del­mä­her arbei­tet sauber und zuver­läs­sig. Durch den höhen­ver­stell­ba­ren, ergo­no­mi­schen Griff ist eine rücken­scho­nende und kräf­te­spa­rende Arbeits­weise möglich. Der Mäher läuft fast geräusch­los und ist auch an Sonn- und Feier­ta­gen einsetz­bar. Abge­se­hen vom Auffang­korbt ist dieser Spin­del­mä­her ein gut durch­dach­tes, robus­tes Gerät für perfek­ten Rasen­schnitt auf klei­ne­ren und mitt­le­ren Flächen bis ca. 300 Quadrat­me­ter.

244,32 €

Aerodynamisches Kraftpaket — Elektromäher von Bosch

Bosch Elektro Rasenmäher UniversalRotak 470 (Grasfangbox 40 l, 1400 Watt, 36 cm Schnittbreite, 20-70 Schnitthöhe)

Mit knapp vier­zehn Kilo ist der Rotak 470 von Bosch ein ausge­spro­che­nes Leicht­ge­wicht. Die gerin­gen Abmes­sun­gen (45 x 74 x 49 cm; Schnitt­breite 36 cm)  machen das Gerät wendig — auch Ecken und Kanten lassen sich dank des Rasen­kamms ohne Probleme sauber mähen. Das kompakte, strom­li­ni­en­för­mige Design sorgt trotz des gerin­gen Gewichts für eine gute “Boden­lage”, auch auf hoppe­li­gem Unter­grund.

Lüftungs­schlitze sorgen für eine gute Belüf­tung des etwas lauten 1400-Watt-Motors. Dieser arbei­tet kraft­voll und zuver­läs­sig und schnei­det auch höhe­res, dicke­res oder feuch­tes Gras ohne Probleme. Die Schnitt­höhe lässt sich in sechs Stufen zwischen 20 und 70 mm einstel­len — ganz einfach per Knopf­druck, und ohne dass man sich bücken oder irgend­wel­che Hebel an den Rädern betä­ti­gen muss. Die Griffe des Mähers sind ergo­no­misch geformt und liegen durch die Soft­grip-Ober­flä­che ange­nehm in der Hand.

Der mitge­lie­ferte Fang­korb ist sehr leicht und lässt sich platz­spa­rend zusam­men­fal­ten. Mit Hilfe der Leaf-Collect-Funk­tion werden auch Blät­ter auf dem Rasen zerklei­nert und in den Fang­korb beför­dert — bei regel­mä­ßi­gem Leeren des Korbs bleibt so gut wie kein Rasen­schnitt auf der gemäh­ten Fläche zurück.  Mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 40 Litern ist er ausrei­chend groß dimen­sio­niert. Prak­tisch ist, dass sich der Füll­stand mit einem Blick erken­nen lässt — Rätsel­ra­ten, ob der Korb geleert werden muss, gibt es keines mehr.

Bosch bietet verschie­dene Modelle des Rotak-Elek­tro­mä­hers an — der hier vorge­stellte Rotak 470 eignet sich für Rasen­flä­chen bis ca. 470 Quadrat­me­ter. Insge­samt über­zeugt der Mäher mit guter Verar­bei­tung, ange­neh­mer Hand­ha­bung, gutem Mähergeb­nis und gutem Preis-Leis­tungs-Verhält­nis.

199,99 €

Preisgünstiger Mini — Elektro-Mäher von Grizzly

Grizzly Elektro Rasenmäher EM 1130 Powermotor 1100 Watt 30 cm Schnittbreite 3 fach Höhenverstellung

Der Elek­tro-Mäher von Grizzly wiegt knappe acht Kilo und ist mit einer Schnitt­breite von 30 cm ideal für kleine Rasen­flä­chen geeig­net. Mit einer Motor­leis­tung von 1100 Watt ist der Mäher über­ra­schend leis­tungstark und kommt auch mit höhe­rem Gras gut zurecht. Der Motor arbei­tet dabei erfreu­e­lich leise.

Die Schnitt­höhe lässt sich in drei Stufen eint­stel­len (20/​40/​60 mm). Dazu müssen alle vier Räder gelöst und wieder fest­ge­schraubt werden. Klingt umständ­lich, ist aber mit weni­gen Hand­grif­fen erle­digt. Der Rasen­mä­her hat eine inte­grierte Kinder­si­che­rung, um ein verse­hent­li­ches Star­ten zu vermei­den.

Das Kabel liegt eng am höhen­ver­stell­ba­ren Holm an und ist mit einer Kabel­zug­ent­las­tung ausge­stat­tet. So wird sicher­ge­stellt, dass der Stecker nicht sofort heraus­ge­ris­sen wird, wenn das Kabel mal irgendwo hängen­bleibt.

Im Liefer­um­fang enthal­ten ist ein Fang­korb mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 27 Litern und einer inte­grier­ten Füll­stan­d­an­zeige. Der Griff­holm lässt sich nach Benut­zung einfach zusam­men­klap­pen, so dass das Gerät platz­spa­rend verstaut werden kann. Am inte­grier­ten Trage­griff  lässt sich der Mäher leicht hoch­he­ben und trans­por­tie­ren.

Fazit: Klein, leicht, wendig, leise, güns­tig — der Grizzly ist eine gute Wahl für kleine Rasen­flä­chen im Vorgar­ten.

49,99 €

Wartungsfrei und kabellos — Akku-Rasenmäher von Güde

Güde 95868 Akku-Rasenmäher Trike 405/40-3.0S, 800 W, Grün

Kein lästi­ges Kabel: Mit dem Akku-Rasen­mä­her von Güde mähen Sie Rasen­flä­chen bis ca. 250 Quadrat­me­ter mit einer Ladung des 40-Volt-Akkus. Der wartungs­freie, bürs­ten­lose Motor arbei­tet leise und leis­tungs­stark.

Der Rasen­mä­her läuft auf drei Hart­kunst­stoff-Rädern und ist dadurch deut­lich wendi­ger als vier­räd­rige Modelle ähnli­cher Größe. Auch auf unebe­nem Boden ist der Mäher sehr gelän­de­gän­gig. Einzig in star­ken Schräg- und Hang­la­gen sind vier­räd­rige Modell stabi­ler zu führen.

Der Güde-Akkumä­her hat eine Schnitt­breite von beacht­li­chen 405 mm. Die Schnitt­höhe ist in einem Bereich zwischen 25 und 75 mm sechs­fach verstell­bar. Der klapp­bare Führungs­holm ist zwei­fach höhen­ver­stell­bar.

Das Gehäuse des Mähers ist aus Metall und solide gefer­tigt. Das macht sich beim Gewicht bemerk­bar: Mit 15,4 kg ist der Mäher zwar nicht sonder­lich schwer, aber dennoch schwe­rer als vergleich­bare Modelle aus Kunst­stoff. Sehr posi­tiv anzu­mer­ken ist, dass jedes noch so kleine Teil des Rasen­mä­hers auf der Webseite des Herstel­lers nach­be­stellt werden kann.

Der Mäher wird mit einem Gras­fang­korb ausrei­chen­der Größe gelie­fert (Fassungs­ver­mö­gen 40 Liter). Dieser hat eine Füll­stan­d­an­zeige. Im Liefer­um­fang enthal­ten sind auch ein bereits vorge­la­de­ner 40-Volt-Akku und ein Schnell­la­de­ge­rät, mit dem der Akku in gut einer Stunde aufge­la­den ist. Im Akku­fach des Mähers ist noch Platz für einen zwei­ten Ersatz­akku — dieser wird erst bei einem größe­ren Rasen nötig.

Insge­samt über­zeugt der Güde-Akkumä­her mit großer Wendig­keit, ordent­li­chem Schnitt­ergeb­nis, robus­ter Bauart und gutem Preis-Leis­tungs-Verhält­nis. Eine gute Wahl für kleine und mittel­große Rasen­flä­chen bis 250 Quadrat­me­ter.

259,00 €

Robust und langlebig — Benzin-Rasenmäher von Makita

Makita Benzin-Rasenmäher, 41 cm, PLM4120N

Mit seinem stabi­len Mähge­häuse aus Stahl­blech ist der Benzin-Rasen­mä­her von Makita robust gebaut und über­aus lang­le­big. Mit einer Schnitt­breite von 41 cm ermög­licht er ein zügi­ges Arbei­ten auf Rasen­flä­chen bis 1.000 Quadrat­me­ter. Die Schnitt­höhe ist zentral verstell­bar — ein Verstel­len der einzel­nen Räder ist über­flüs­sig.

Durch das ergo­no­mi­sche Griff­sys­tem lässt sich der Mäher trotz des Gewichts von knapp 27 kg leicht schie­ben und ange­nehm manö­vrie­ren. Der mitge­lie­ferte Gras­fang­sack ist etwas knapp dimen­sio­niert. Alter­na­tiv kann ein (mitge­lie­fer­ter) Mulch­keil verwen­det werden.

Der Motor wird mit einem Seil­zug gestar­tet — das funk­tio­niert auch in warmem und kaltem Zustand ohne großen Kraft­auf­wand. Die Motor­leis­tung ist ausrei­chend, und der Mäher liefer­tauch bei höhe­rem und dich­tem Gras ein über­zeu­gen­des Schnitt­bild.

Fazit: Der Makita-Benzin­mä­her ist ein soli­des, zuver­läs­si­ges Gerät ohne viel Schnick-Schnack zu einem fairen Preis.

Mähen und Mulchen — Selbstfahrer von Fuxtec

FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM20BS mit 51 cm GT Selbstantrieb B&S Motor Easy Clean Briggs Stratton Motormäher 4in1 Mulchen

Großes Grund­stück, wenig Kraft? Dann ist dieser Rasen­mä­her von Fuxtec eine gute Wahl. Der ameri­ka­ni­sche Briggs & Strat­ton Motor ist mit 2,45 PS ein echtes Kraft­pa­ket. Mit einer Schnitt­breite von 51 cm sind auch große Flächen zügig gemäht. Die Schnitt­höhe ist zentral verstell­bar (zwischen 25 und 75 mm).

Das Gehäuse des Mähers ist aus stabi­lem Stahl­blech. Mit einem Gewicht von gut 33 kg hat der Mäher auch in Hang­la­gen bis zwan­zig Prozent Stei­gung eine gute Boden­haf­tung. Das Selbs­an­triebs­sys­tem erleich­tert das Schie­ben dabei erheb­lich. Dank der großen kugel­ge­la­ger­ten Räder (Hinter­rä­der 25,5 cm, Vorder­rä­der 17,5 cm Durch­mes­ser) ist der Mäher trotz seiner Größe und seines Gewichts recht wendig.

Der Mäher wird mit einem Fang­korb gelie­fert — dieser ist mit einem Fassungs­ver­mö­gen von 60 Litern ausrei­chend groß dimen­sio­niert. Wird ohne Fang­korb gear­bei­tet, kann der Gras­schnitt seit­lich ausge­wor­fen werden. Wahl­weise kann auch ein Mulch­mes­ser aus Spezi­al­stahl verwen­det werden. Der Rasen­schnitt wird dann direkt zerklei­nert und kann als natür­li­cher Dünger auf der Rasen­flä­che liegen blei­ben.

Sehr prak­tisch ist die Easy-Clean-Funk­tion: Über einen Anschluss an der Gerä­te­ober­seite kann ein Wasser­schlauch ange­schlos­sen werden. Bei laufen­dem Schneid­werk wird einflie­ßen­des Wasser gleich­mä­ßig im Innen­ge­häuse verteilt und die Schmutz­rück­stände wegge­spült.

Fazit: Ein soli­des, gut durch­dach­tes Gerät zum komfor­ta­blen Mähen. Klare Kauf­emp­feh­lung für größere Flächen.