Von Bryce nach Capi­tol Reef: Auf dem High­way 12 durch die tiefste ameri­ka­ni­sche Provinz

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Erst spät hielt das 20. Jahr­hun­dert in der Gegend östlich des Bryce Canyon Einzug. Der HW 12, die einzige asphal­tierte Straße führt auch heute noch durch wilde, nahezu unbe­sie­delte Land­stri­che.
Meile um Meile führt der High­way 12 durch ein wild­ro­man­ti­sches, nahezu unbe­sie­del­tes Gebiet.

 

Erst 1872 wurde der Esca­lante-River, der das Gebiet entwäs­sert, als letz­ter Fluss auf dem Staats­ge­biet der USA entdeckt und erkun­det.

 

 

Die weni­gen Sied­ler, die sich im 19. Jh. als Vieh­züch­ter und Farmer hier nieder­lie­ßen, waren notge­drun­gen Selbst­ver­sor­ger, weil die schlech­ten Verkehrs­ver­bin­dun­gen ihnen die Autar­kie aufzwan­gen.

 

Alles, was zum Leben notwen­dig war, musste selbst herge­stellt werden. In den teil­weise kargen, felsi­gen Land­stri­chen eine mühe­volle Aufgabe.

 

Der HW 12, die einzige Asphalt­straße der Region, wurde erst 1971 für den Kraft­fahr­zeugsver­kehr ausge­baut.

 

Von Bryce Canyon kommend führt der HW 12 über Tropic, Esca­lante und Boul­der in einem Bogen nord­wärts zum Capi­tol Reef Natio­nal­park.
Bis heute führen viele Wege nicht nur schein­bar ins Niemands­land.

 

Wenig Verkehr, kaum mensch­li­che Ansied­lun­gen und spek­ta­ku­läre Ausbli­cke: Der High­way 12 gilt nicht umsonst als einer der schöns­ten Scenic High­ways in Utah.

 

Auf dem nörd­lichs­ten, erst 1985 asphal­tier­ten Abschnitt, klet­tert er durch Weide­flä­chen und (im Herbst) zitro­nen­gelbe Espen­wäl­der auf fast 3000 m Höhe hinauf.

 

Von hier bietet sich ein weiter Blick über die Canyon­land­schaft im Nord­os­ten.

 

Die einhei­mi­schen Maul­tier­hir­sche machen Autos nur zögernd und mit einer eindeu­ti­gen Stel­lung­nahme Platz …
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