Hecken, Sträucher und Bäume schneiden — die besten Hecken- und Astscheren

Frühling und Herbst sind die richtige Zeit, um Hecken, Sträucher und Bäume zurückzuschneiden. Mit welchen Gerätschaften Sie Ihrem Garten am besten zu Leibe rücken? Wir geben Empfehlungen.

Grüne Hölle: Wer einen vernach­läs­sig­ten Garten über­nimmt, lernt den Wert guter Ast- und Hecken­sche­ren schät­zen …

Manch­mal wächst mir die Garten­ar­beit über den Kopf. Im wahrs­ten Sinn des Wortes. Vor allem der Efeu an der Mauer zum Nach­barn ist vermut­lich ein naher Verwand­ter von Audrey II, der menschen­fres­sen­den Pflanze aus “Little shop of horrors”. Ehrlich: Es kann nicht mit rech­ten Dingen zuge­hen, dass eine Pflanze ohne jedes Zutun so schnell und üppig wächst!

Mein erster Zwei­kampf mit dem über­aus wehr­haf­ten Grün­zeug endete mit einem soli­den Gleich­stand zu meinen Guns­ten: Der Efeu ist vier Köpfe kürzer, und meine Bles­su­ren verhei­len schnel­ler, als er nach­wach­sen kann. Gelernt habe ich aus dieser Episode mehrer­lei. Erstens: “Ohne jedes Zutun” ist eine schlechte Stra­te­gie im Garten. Zwei­tens: Die mensch­li­che Über­le­gen­heit über die Natur ist eine Illu­sion und besteht einzig und allein in der Wahl des rich­ti­gen Werk­zeugs. Drit­tens: Die Laub­säge hat einen gänz­lich irre­füh­ren­den Namen.

Amboss oder Bypass? Welche Schere für welchen Zweck?

Best­sel­ler: Die Felco-Garten­schere ist ein robus­ter Allroun­der für den Schnitt von Reben, Rosen, Obst­bäu­men und ande­ren Gehöl­zen. Achten Sie beim Kauf auf die Größe — die Schere wird für große und kleine Hände ange­bo­ten.

Hecken- oder Astsche­ren sind uner­läss­li­che Helfer für den Rück­schnitt von Sträu­chern und Bäumen.  Kleine Sche­ren für den “Ein-Hand-Betrieb” eignen sich für den Schnitt von Ästen bis ca. 2,5 Zenti­me­ter. Mit großen, zwei­hän­dig geführ­ten Astsche­ren können Zweige mit einem Durch­mes­ser bis zu fünf Zenti­me­ter abge­schnit­ten werden. Für alles, was dicker ist, empfiehlt sich eine Säge.

Grund­sätz­lich gilt: Je länger die Griffe einer Astschere, desto größer die Hebel­wir­kung und desto gerin­ger der Kraft­auf­wand beim Schnei­den. Sehr lange Griffe machen die Schere aber auch schwe­rer und unhand­lich. Tele­skop­griffe sind eine gute Lösung, sofern sich diese mit weni­gen Hand­grif­fen sicher und stabil in der gewünsch­ten Länge fixie­ren lassen.

Astsche­ren schnei­den entwe­der nach dem Amboss- oder dem Bypass-Prin­zip. Bei Bypass-Sche­ren glei­tet die obere Klinge an der unte­ren vorbei — die Schnitt­flä­che wird dadurch saube­rer als bei Amboss-Sche­ren. Bypass-Sche­ren sind daher für den Rück­schnitt von frischem, safti­gem Holz meist besser geeig­net, da die Triebe weni­ger verletzt werden. Der schlan­kere Schneid­kopf von Bypass-Sche­ren erleich­tert den Schnitt an schwer zugägng­li­chen Stel­len.

Bei Amboss-Sche­ren liegt das Schnitt­gut auf dem stump­fen untere Teil (dem Amboss) auf. Das spart etwa zwan­zig Prozent Kraft gegen­über der Bypass-Schnei­de­tech­nik, kann aber dazu führen, dass die Äste an der Schnitt­flä­che gequetscht werden. Amboss­sche­ren sind daher für den Rück­schnitt von altem, trocke­nem Holz ideal geeig­net. Gene­rell gilt: Je schär­fer die Klinge, desto weni­ger wird das Holz beim Rück­schnitt gequetscht.

Gardena Bypass-Gartenschere mit verstellbarer Griffweite

Ich habe ziem­lich kleine Hände — viele Einhand-Garten­sche­ren sind für mich nicht geeig­net, weil ich sie mit meiner gerin­gen Griff­weite gar nicht komplett öffnen kann und dadurch viel Poten­zial verschenke. Mein Mann hinge­gen schimpft über meine “Kinder­sche­ren”, die in seiner Hand fast verschwin­den.

Wer nicht zwei Sche­ren im Einsatz haben möchte, ist mit der Gardena Bypass-Schere gut bera­ten: Die Griff­ein­stel­lung lässt sich zwei­stu­fig einstel­len; die Griff­öff­nung ist stufen­los einstell­bar und ermög­licht damit eine Anpas­sung an klei­nere und größere Hände. Die ergo­no­misch geform­ten Griffe liegen gut und rutsch­fest in der Hand.

Die Klin­gen sind anti­haft­be­schich­tet; das Unter­mes­ser ist aus rost­freiem Edel­stahl und verfügt über eine Saft­rille. Der Feder­mech­nais­mus ist in die Schere inte­griert — die Feder ist damit nicht nur vor Verschmut­zung geschützt, sondern kann auch nicht verlo­ren gehen. Die Schere verfügt zudem über einen Draht­ab­schnei­der.

Mit der 240 Gramm schwe­ren Schere lassen sich Äste bis zu einem Durch­mes­ser von max. 24 mm schnei­den. Der saubere Schnitt macht sie vor allem für frisches Holz geeig­net. Dank Einhand-Sicher­heits­ver­schluss kann sie einfach geschlos­sen und sicher aufbe­wahrt werden.

16,55 €

Amboss-Gartenschere mit Ratschenfunktion

Die Ratschen­gar­ten­schere von Garten­paul ist vor allem für kleine und weni­ger kräf­tige Hände hervor­ra­gend geeig­net, da die Griff­leis­ten schmal gefer­tigt sind und das Ratschen­sys­tem ein kräf­te­spa­ren­des und ermü­dungs­freies Arbei­ten ermög­licht. Mit 186 Gramm ist die Schere außer­dem ein Leicht­ge­wicht. Trotz der Leicht­bau­weise ist sie ausge­spro­chen stabil und lang­le­big. Einzelne Kompo­nen­ten können bei Bedarf ausge­tauscht werden.

Die Ratschen­me­cha­nik bringt gegen­über “norma­len” Garten­sche­ren eine Krafter­spar­nis von etwa einem Drit­tel: Die Schere wird ange­setzt, zuge­drückt, ohne Abset­zen geöff­net und erneut zuge­drückt — so lange, bis der Ast durch ist (meist nach zwei, drei Ratsch-Gängen). Im Gegen­satz zu vielen Ratschen­sche­ren greift die Mecha­nik bei der Schere von Garten­paul nur bei dicke­ren Ästen. Dünne Zweige können auch in einem Schnitt und ohne zu Ratschen abge­schnit­ten werden.

Obwohl die Schere als Amboss-Schere konzi­piert ist, quetscht sie das Schnitt­gut nicht (oder kaum): Durch die spezi­elle Führung der Klinge wird ein saube­rer, ziehen­der Schnitt ermög­licht. Das macht sie zu einem guten Allroun­der für den Schnitt von Stau­den, Wein­re­ben, Rosen oder Obst­ge­höl­zen mit einem Durch­mes­ser bis 25 mm. Sie findet außer­dem einen Einsatz­be­reich als Zerwürg­zange in der Jagd.

25,00 €

Teleskop-Amboss-Astschere für dicke Äste und Totholz

Die Amboss-Astschere von Wolf verfügt über eine spezi­elle Schneid­kopf­tech­no­lo­gie, bei der die Kraft­über­tra­gung bis zu vier mal so hoch sein soll wie bei herkömm­li­chen Sche­ren. Das ermög­licht ermü­dungs­freies und kräf­te­spa­ren­des Arbei­ten.

Die anti­haft­be­schich­te­ten Klin­gen sorgen für saubere Schnitte. Sie blei­ben lange scharf und lassen sich problem­los nach­schär­fen oder bei Bedarf austau­schen. Die flachen Verschrau­bun­gen am Sche­ren­kopf verhin­dern Beschä­di­gun­gen der Baum­rinde, auch dann, wenn die Schere in spit­zem Winkel zum Ast ange­setzt wird.

Über die Tele­skop­ver­stel­lung lassen sich die Griffe einfach verlän­gern und sicher arre­tie­ren — die Schere hat damit eine Gesamt­länge zwischen 65 und 90 cm. Das vergrö­ßert die Hebel­wir­kung und erleich­tert das Arbei­ten über Kopf oder an schwer zugäng­li­chen Stel­len. Die Schere schafft einen Astdurch­mes­ser von bis zu 5 cm und ist gut für den Schnitt von alten, verholz­ten Ästen geeig­net.

Alle Verschleiß­teile sind einfach zu reini­gen und auszu­tau­schen. Auf die Schere selbst gibt der Herstel­ler eine Garan­tie von zehn Jahren.

49,83 €

Teleskop-Bypass-Astschere für frisches Holz

Die Tele­skop-Schere von Gardena arbei­tet nach dem Bypass-Prin­zip. Die präzi­si­ons­ge­schlif­fe­nen, anti­haft­be­schich­te­ten Klin­gen sind gebo­gen und halten dadurch das Schnitt­gut an der rich­ti­gen Stelle. Sie schnei­den präzise und scho­nend. Das macht die Schere ideal für den Schnitt von frischem Holz und empfind­li­chen Trie­ben mit einem Durch­mes­ser bis zu 42 mm.

Die Schere ist mit großen, einsei­ti­gen Anschlag­puf­fern verse­hen — das schont die Gelenke und ermög­licht ermü­dungs­freies Arbei­ten. Über die Tele­skop­funk­tion können die ergo­no­misch geform­ten Griffe verstellt und die Schere in einer Gesamt­länge zwischen 65 und 90 cm einge­stellt werden. Die Arre­tie­rung der Holme ist einfach und rutsch­frei möglich. Das erleich­tert das Arbei­ten auch in unge­schick­ten Platz­ver­hält­nis­sen.

42,53 €

Teleskop-Astschere für Arbeiten in großer Höhe

Manch­mal sind Äste vom Boden aus nicht zu errei­chen, und das Aufstel­len einer Leiter ist nicht gefahr­los möglich. Dann sind Tele­skop­sche­ren mit sehr langem Stiel gefragt. Die Gardena “Star-Cut” Tele­skop-Astschere hat einen robus­ten und leich­ten Alumi­ni­um­stiel, der stufen­los von 230 cm auf 410 cm ausge­zo­gen werden kann. Damit ist eine Gesamt­reich­weite von ca. 6,5 Metern möglich.

Solche Tele­skop­sche­ren schnei­den Äste mit Hilfe eines Zugban­des, welches an der beweg­li­chen Hülse am Griff befes­tigt ist. Über ein Getriebe am Sche­ren­kopf wird die Kraft des Zugban­des flaschen­zug­ar­tig verstärkt. Der Star-Cut hat ein geschlos­se­nes Gehäuse — das ermög­licht ein Arbei­ten an prak­tisch jeder Stelle im Baum, ohne dass sich der Seil­zug im Geäst verhed­dern kann.

Der Schnitt­win­kel der Schere ist bis auf 200° vom Boden aus einstell­bar. Das erleich­tert das Anset­zen der Schere und ermög­licht ein präzi­ses Schnei­den, auch dicht am Stamm. Die Schere ist für Schnitte von Ästen mit einem Durch­mes­ser bis 32 mm geeig­net. Ein ausklapp­ba­rer Abräum- bzw. Fang­ha­ken erleich­tert es, die abge­schnit­te­nen Äste aus dem Baum oder Busch heraus­zu­zie­hen.

Gegen­über dem Arbei­ten mit Leiter erspart der Super-Cut eini­ges an Zeit und Risiko. Die 25-Jahre-Garan­tie des Herstel­lers ist ein weite­rer Plus­punkt.

73,96 €

Feinschnitt mit Wellenschliff — Heckenschere für den Formschnitt

Wenn alle größe­ren Äste entfernt sind, geht es an den Fein- und Form­schnitt von Hecken, Büschen oder klei­nen Sträu­chern. Dazu eignen sich Hecken­sche­ren mit langer Klinge — statt gezielt einzelne Äste zu kappen, werden groß­flä­chig klei­nere Zweige abge­schnit­ten, um glatte Außen­flä­chen am Busch­werk zu errei­chen.

Die Fiskars Hecken­schere hat eine Gesamt­länge von sech­zig Zenti­me­tern und ist für Rechts- und Links­hän­der glei­cher­ma­ßen geeig­net. Die leich­ten, stabi­len Griffe sind mit gelenk­scho­nen­den Puffern verse­hen, die Stöße abfe­dern.

Die Hecken­schere ist sehr scharf und schnei­det auch dickere Äste (bis 2 cm Durch­mes­ser) ohne großen Kraft­auf­wand. Der Wellen­schliff sorgt für guten Halt des Schnitt­guts, das Bypass-Prin­zip ermög­licht glatte, pflan­zen­scho­nende Schnitte. Die gut zwan­zig Zenti­me­ter langen Klin­gen sind aus robus­tem Stahl und können bei Bedarf jeder­zeit nach­ge­schlif­fen werden.

21,95 €

Akku-Heckenschere für kräftesparendes Arbeiten

Keine Lust auf Hand­ar­beit? Die elek­tri­sche Hecken­schere von Black & Decker ist mit einem robus­ten Motor ausge­stat­tet. Mit einer Säge­blatt­länge von 45 cm schnei­den Sie auch größere Hecken in kurzer Zeit. Elek­tri­sche Hecken­sche­ren sind ideal für den Rück­schnitt der neuen Jahres­triebe — durch den kräf­ti­gen Motor schafft die Black & Decker aber auch dickere und harte Äste bis zu einem Durch­mes­ser von 18 mm.

Mit einem Gewicht von rund 2,6 kg ist diese Hecken­schere hand­lich und leicht. Die Posi­tion des Schwer­punkts ist so gewählt, dass die Last auf Arm-, Schul­ter- und Rücken­mus­ku­la­tur möglichst gering ausfällt. Das Design ermög­licht verschie­dene Griff­po­si­tio­nen und bietet eine gute Flexi­bi­li­tät beim Arbei­ten. Die 2-Hand-Sicher­heits­schal­tung verhin­dert ein verse­hent­li­ches Einschal­ten und redu­ziert das Verlet­zungs­ri­siko.

Durch den Akku-Betrieb haben Sie kein lästi­ges Kabel, auf das Sie aufpas­sen müssen, oder das Ihnen beim Arbei­ten im Weg ist. Achten Sie beim Kauf von Hecken­sche­ren darauf, ob Akku und Lade­ge­rät im Liefer­um­fang enthal­ten sind — das ist nicht bei allen Ange­bo­ten der Fall. Bei der hier vorge­stell­ten Black & Decker sind ein 18-Volt-Lithium-Ionen-Akku und ein Lade­ge­rät im Liefer­um­fang enthal­ten. Die Akku-Lade­dauer beträgt etwa vier Stun­den; die Lauf­zeit der Hecken­schere zwischen einer und zwei Stun­den. Der Akku passt auch in alle ande­ren akku­be­trie­be­nen Elek­tro­werk­zeuge von Black & Decker.

64,01 €