Einerseits soll der Hund kein gentechnisch verändertes, mit Pestiziden oder Antibiotika belastetes Futter bekommen, andererseits wird vielen Menschen die artgerechte Haltung von Nutztieren und der pestizidfreie Anbau von Getreide immer wichtiger.
Hundefutter in Bio-Qualität soll dem Wunsch nach Futter aus artgerechter und ökologisch nachhaltiger Produktion gerecht werden. Damit das nicht nur vollmundig auf der Hundefuttertüte steht, sondern tatsächlich gegeben ist, gibt es staatliche und regionale Bio-Siegel, welche die Einhaltung gewisser Mindeststandards sicher stellen.
Was ist anders an Bio-Futter?

Dazu gehört zum Beispiel, dass verarbeitetes Fleisch, sowie Milchprodukte und Eier von Tieren aus Bio-Betrieben stammen. Diese Tiere dürfen keine vorbeugenden Antibiotika und keine wachstumsfördernden Substanzen erhalten. Auch Gentechnik ist für Bio-Futter verboten — sowohl für die tierischen als auch für die pflanzlichen Inhaltsstoffe.
Bio-Hundefutter enthält in der Regel keine Geschmacksverstärker. Einige Hersteller verzichten auch auf die Beimischung “Tierischer Nebenerzeugnisse” wie Hufe oder Knochen, obwohl diese grundsätzlich erlaubt ist (sofern die Tiere aus einem Bio-Betrieb stammen).
Eine sehr gute Auswahl von BIO-Hundefutter gibt es bei Liebesgut*. Der Spezialist für Tierfutter bietet Hunde- und Katzenfutter aus 100% BIO-Zutaten an, die von BIO-Bauernhöfen aus der Region Oberbayern stammen.
Genau hinsehen: „Bio-Siegel“ als Garant für Qualität?
Bio-Futter ist durch verschiedene, mitunter wenig aussagekräftige Logos gekennzeichnet. Nicht alle halten, was sie versprechen — schauen Sie daher genau hin.

Das europäische ABCERT-Siegel (DE-ÖKO-006) garantiert die Einhaltung der EU-weiten Mindeststandards und ist Voraussetzung für staatliche Siegel wie das deutsche Bio-Siegel. Verschiedene Bio-Verbände wie Demeter, Biokreis, Ecoland und Bioland definieren eigene Erzeugerrichtlinien, die über die EU-Mindestanforderungen oft deutlich hinausgehen.
Bio-Hundefutter ist aus naheliegenden Gründen meist deutlich teurer als konventionell hergestelltes. Damit Sie für den höheren Preis auch das bekommen, was Sie erwarten, lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf die Zutatenliste und eine kurze Recherche, was die aufgedruckten Bio-Siegel bedeuten.










