Stadttouren mit dem Geisterbus, berockte Dudelsackspieler und lebendige Gassen: Edinburghbesucher erwartet eine vielfältige und unkomplizierte Stadt.
Edinburgh beeindruckt schon beim Landeanflug. Die Hügel, die mittelalterliche Altstadt, der Hafen mit der königlichen Yacht Britania* und über allem thront das Edinburgh Castle.
Vom Flughafen geht es dann mit dem Mietwagen oder per Bahn recht flott in die Stadt. Hat man, wie wir, das Lenkrad zum ersten Mal auf der „falschen“ Seite und bei der Mietwagenstation auf Handschaltung bestanden, wird auch die Fahrt zum Event (Kreisverkehr!).
The Ben Doran – ein kleines Hotel mit typischer Steinfassade und traditionellem schottischen Frühstück: Porridge, Baked Beans, Grilltomaten, Rühr- oder Spiegelei, Grillwürstchen und Haggis.
Da in Edinburgh eigentlich immer etwas los ist, empfiehlt sich die frühzeitige Buchung eines Hotels. Je später man bucht, desto teurer das Hotel. Wir haben uns ein Hotel in (noch) Gehweite zur Altstadt gesucht.
Da geht es rauf: Das Treppenhaus vom The Ben Doran.
Obwohl Edinburgh zum Weltkulturerbe gehört, ist es alles andere als museal. Es ist eine bunte und lebendige Stadt. Pittoreske traditionelle Geschäfte wechseln sich ab mit Internetbuden, indischen Imbissen und edlen Restaurants. Vor einer Kirche singt ein Chor, Männer in Röcken und mit Dudelsack kommen von einem Festival, und die Damen einer Junggesellinenabschiedsparty laufen singend mit rosa Schweinsohren durch die Gassen.
Abwechslungsreiche Geschäfte laden in Edinburgh zum Bummeln ein.
Tipp: Unternehmungen in Edinburgh
Eine umfangreiche Auswahl von Sehenswürdigkeiten, Wanderrouten und einzigartigen Erlebnissen in und um Edinburgh haben wir auf Viator* gefunden, einer der weltweit größten Reise-Portale.
Edinburgh ist eine lebendige Stadt und kein Museum, d.h. neben zahlreichen pittoresken Ecken gibt es auch ein „normales“ Stadtleben.
Darf natürlich auch nicht fehlen: die typisch rote Telefonzelle
Sehenswert sind die zahlreichen Grünanlagen von Edinburgh. Sie laden zum Verweilen und Enstpannen ein, oder man lustwandelt und bestaunt die zahlreichen Pflanzen und den ein oder anderen Straßenmusikanten.
Der Park „Princes Street Gardens“ liegt unterhalb von Edinburgh Castle. Der Park war ursprünglich ein See, der das Abwasser der Altstadt aufsammelte. Inzwischen ist er aber trockengelegt, und ein grünes Sammelbecken für Spaziergänger, Sonnenanbeter und Blumenfreunde. Verwunschen liegt das Gardener’s Cottage.
In Edinburgh ist die Nähe zum Meer überall sichtbar
Tipp: Übernachten in Edinburgh
Beinahe zweitausend Hotels und Pensionen* gibt es in Edinburgh – wer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis möchte, sollte dennoch frühzeitig buchen – besonders zu Festival- und Ferienzeiten ist die Stadt gut ausgebucht.
Stadttour mal anders: Auf der Ghost-Tour* begibt man sich mit einem Doppeldeckerbusses und einem schrecklichen Schaffner durch Edinburgh und genießt schaurige Anekdoten aus der Vergangenheit der Stadt. Der Ghost Bus könnte aus einem Harry Potter Film entsprungen sein. Für Potter-Fans gibt es eine besondere Tour: Beim Harry-Potter Rundgang* besucht man einige der Dreh- und Zauberorte im Harry Potter-Universum (Eingang zu Hogwarts, der Winkelgasse, u.v.m).
Hier findet jedes Jahr das Royal Edinburgh Military Tattoo, das größte Musikfestival Schottlands statt. Auf dem großen Platz vor dem Edinburh Castle finden im Laufe des Jahres aber auch noch zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Natürlich kann man das Castle auch besichtigen. Karten gibt es hier*.