Hamster im Laufrad

Zwei Hamster testen das Laufrad „Jogger“ von Zoostore

27.09.2024

Produkttester Lilly und Tarçin haben das hölzerne Laufrad „Jogger“ von Zoostore auf Herz und Nieren, Kugellager und Lauffläche gestestet und kommen zum Ergebnis: „Jogger“ erfüllt alle Kriterien, die ein gutes Laufrad erfüllen soll.

Hamster im Laufrad
Tarçin, der „Schaukler“: Das formschöne und leichtgängige Laufrad „Jogger“reagiert gut auf die Laufgeschwindigkeit des Hamsters. FOTO: Erika Schlese

Hamster haben ein großes Bewegungsbedürfnis. Damit sie diesem auch in Käfighaltung nachkommen können, sind Laufräder ein willkommener Einrichtungsgegenstand im Hamsterkäfig. Bei der Wahl eines Laufrads sollten Sie auf einige Punkte achten – das getestete Laufrad „Jogger“ von Zoostore* schneidet dabei sehr gut ab.

Im Detail: Der großzügig gewählte Innendurchmesser (ca. 28,5 cm) ermöglicht Hamstern, Ratten, Degus und anderen Nagern das rückenschonende Laufen mit gerader Wirbelsäule. Die acht Zentimeter breite Lauffläche ist mit Kork beschichtet. Das Naturmaterial bietet guten Halt ohne die Gefahr, dass die Hamsterpfoten hängen bleiben. Die Rückseite des Laufrads ist komplett geschlossen – das vermindert das Verletzungsrisiko, weil der Hamster nicht zwischen Rad und Halterung springen (oder fallen) und dort eingeklemmt werden kann.

Das Hamsterrad eiert – ist das schlimm?

Mit einem Gewicht von rund 800 Gramm und dem großen hölzernen Standfuß (29 x 12,5 x 1,8 cm) steht das Laufrad auch unter „Volllast“ stabil und sicher. Das Metallkugellager macht das Rad leichtgängig und geräuscharm – trotz der Größe des Rads ist es für Hamster kein Problem, es in Bewegung zu setzen und auch wieder abzubremsen.

Das getestete Modell hatte eine kleine Unwucht und eierte leicht – das ist für Holz-Laufräder werkstoffbedingt typisch: Holz reagiert auf Umwelteinflüsse wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit und „verzieht“ sich dadurch. Selbst bei sorgfältigstem Bau und zentriertem Kugellager kann daher ein leichtes Eiern die Folge sein. Die Hamster störte das überhaupt nicht, und auch auf Geräuschpegel oder Leichtgängigkeit hatte das keinen Einfluss.

Hamster im Laufrad
Hamsterdame Lilly dreht am Rad: Auch im „Langstreckenbetrieb“ erweist sich das Laufrad „Jogger“ als zuverlässiges Trainingsgerät. FOTO: Erika Schlese

Auch optisch ist „Jogger“ ansprechend – das helle Holz und das schlichte Design machen das Laufrad zu einem schönen Einrichtungsgegenstand im Hamsterkäfig. Mit einem Kaufpreis von 24,99 Euro bietet das Laufrad ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. (Etwas günstiger im 2er-Set oder im Kombi-Paket mit Nagerhaus und Futterstation erhältlich). Für kleine Nager ist das Rad auch mit einem Durchmesser von 22 cm erhältlich.

Und das sagen die Produkttester Lilly und Tarçin dazu: Beide Hamster haben das Laufrad gut angenommen und benutzen es gerne und ausgiebig. Der Laufstil unterscheidet sich dabei. Während Lilly die Langstreckenläuferin ist und ohne Unterbrechung ihre Runden dreht, ist Tarçin der „Schaukler“: Er liebt es, einige Umdrehungen zu laufen, stehen zu bleiben, auszuschaukeln und wieder loszulaufen.

Für beide Laufvarianten hat sich das Laufrad „Jogger“* als geeignet erwiesen – es passt sich gut der Laufgeschwindigkeit der Hamster an, und auch bei vollem Speed kam es beim Stopp nicht zu Überschlägen oder Stürzen.
 

Das Laufrad „Jogger“ in der Praxis in unserem YouTube Video


 

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