
Die hier vorgestellten Teichfilter sind Durchlauffilter. Sie werden oberhalb der Wasserlinie am Teichrand aufgestellt; die Wasserzufuhr erfolgt über eine Teichpumpe. Das Wasser durchläuft mehrere Filterprozesse und fließt drucklos in den Teich zurück.
Im Gehäuse des Teichfilters sind Filtermatten mit unterschiedlich großen Poren untergebracht. Diese reinigen das durchfließende Wasser mechanisch, indem sie Schmutzpartikel und Schwebstoffe aus dem Wasser heraus filtern.
Wirkungsweise von Teichfiltern

Zusätzlich wirken Teichfilter auch biologisch, indem sich in den Filtermatten Bakterien ansiedeln, die Schmutzpartikel fressen und überschüssigen Stickstoff aus dem Wasser abbauen.
Damit die Bakterien ihre Arbeit optimal erledigen können, müssen sie ständig von Wasser umströmt sein, das sie mit Sauerstoff und Nahrung versorgt. Stockt der Wasserstrom (etwa, weil Sie die Teichpumpe abstellen oder diese defekt ist), sterben die Bakterien innerhalb weniger Tage ab, und die Leistung des Filters lässt stark nach.

Das Filtermedium besteht im Idealfall aus Poren unterschiedlicher Größe. Diese dürfen nicht zu schnell verstopfen. Von Filterwatte und ähnlichem ist abzuraten.
Damit der Filter dauerhaft gut funktioniert, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Filtermatten leicht entnehmen, abspülen und gegebenenfalls ersetzen lassen. Besonders zu Beginn ist eine häufige Reinigung sinnvoll (weil dann meist mehr Schmutz im Wasser ist) – mitunter sogar täglich. Bei längerer Betriebsdauer reicht für gewöhnlich ein Ausspülen der Filter alle zwei bis drei Wochen.
Hinweis: Passende Teichpumpen und UV-Filter stellen wir Ihnen in unserer „Kaufberatung Teichpumpen“ bzw. „Kaufberatung UV-Lichtfilter“ vor.






