Roter Teide-Natternkopf (Echium wildpretii), Teneriffa, Spanien

Teneriffa – Insel des ewigen Frühlings

21.06.2026

Die Vulkaninsel überrascht mit üppiger Blütenpracht und einer abwechslungsreichen Vegetation. Einige Pflanzen sind endemisch und kommen nur auf den Kanaren vor.

Strelitzie (Strelitzia reginae) oder Paradiesvogelblume, Teneriffa, Spanien
Die Strelizie (Paradiesvogelblume) kommt aus Südafrika, gedeiht aber auch auf Teneriffa. lange Zeit zierte sie das Logo der Insel.

 

Kanaren-Wolfsmilch (Euphorbia canariensis), Teneriffa, Spanien
Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt entdeckte auf Teneriffa das Prinzip der Geobotanik, nachdem bestimmte Pflanzen nur in bestimmten Höhenlagen gedeihen.

 

Kaktus, Teneriffa, Spanien
Von der Küste bis etwa 600 m Meereshöhe finden sich auf Teneriffa fleischige, wasserspeichernde Sukkulenten aus den afrikanischen Halbwüsten.

 

 

Lavafeld, Teneriffa, Spanien
Was direkt auf dem Lavagestein der Küste wächst, muss mit der Hitze, dem Wassermangel, der salzigen Luft und dem oft starken Wind zurecht kommen.
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Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica), Teneriffa, Spanien
Hier finden sich neben Kakteen auch die schlanke Kanarische Dattelpalme und …

 

Drachenbaum (Dracaena cinnabari), Teneriffa, Spanien
… der typische Drachenbaum. Das Spargelgewächs bildet kein Holz – die äußere verfilzte Faserschicht umschließt einen hohlen Innenraum.

 

Drachenbaum (Dracaena), Icod de los Vinos, Teneriffa, Spanien
Mangels Jahresringen lässt sich das Alter von Drachenbäumen nicht bestimmen. Das Exemplar in Icod de los Vinos soll über 1000 Jahre alt sein. Er ist mehr als 16 m hoch und hat 6 m Stammumfang.

 

Kiefernwald, Teneriffa, Spanien
Wie ein Kranz umgibt ein Wald aus Teide-Kiefern die Insel in einer Höhe von 1000 bis 2000 m. Weil an den Nadeln das Wasser der Passatwolken kondensiert, wird der Wald „Wolkenmeer“ genannt.

 

 

Kiefer nach Waldbrand, Teneriffa, Spanien
Ohne dieses „gemolkene Nass“ wäre Teneriffa eine Wüsteninsel. Die Kiefern überleben auch mehrtägige Waldbrände – aus dem verbrannten Holz treiben neue Nadeln aus.

 

 

Kiefernwald, Teneriffa, Spanien
Die „Pino Gordo“ genannte Kanarenkiefer hat 9 m Stammumfang und ragt mehr als 45 m in den Himmel. Sie ist eine der größten ihrer Art.

 

Rote Natternköpfe nach einem Waldbrand, Teneriffa, Spanien
Immer wieder brennen Teile der Insel ab. Zwischen dem Totholz wächst Neues.

 

Roter Teide-Natternkopf (Echium wildpretii), Teneriffa, Spanien
Der Rote Teide-Natternkopf wächst nur am Fuße des Pico del Teide. Das imposante Gewächs wird über zwei Meter hoch und blüht von Mitte Mai bis Mitte Juni.

 

Der Drachenbaum in Icod de los Vinos auf Teneriffa ist 16 m hoch und hat 6 m Stammumfang. Was ist das Besondere an diesem Baum?

Alexander von Humboldt, der die Vegetation Teneriffas erforschte, machte unter diesem Baum einen Heiratsantrag. Dieser wurde abgelehnt, und Humboldt blieb Zeit seines Lebens Junggeselle.

Der spanische Gouverneur erhielt den Drachenbaum 1496 anlässlich der Eroberung Teneriffas. Christoph Kolumbus brachte den Setzling aus der Karibik mit.

Er ist gar kein richtiger Baum, sondern ein Spargelgewächs. Der mächtige Stamm besteht aus einem Fasergeflecht und hat im Inneren Hohlräume.

Kleiner Tipp: Die korrekte Antwort finden Sie im Beitrag auf dieser Seite

 

Roter Teide-Natternkopf (Echium wildpretii), Teneriffa, Spanien
Die Dolden des Teide-Natternkopfs sind dicht mit kleinen roten Blüten besetzt. Im Englischen trägt die Pflanze den klangvollen Name „Tower of Jewels“.

 

Kalifornischer Mohn (Eschscholzia californica), Teneriffa, Spanien
Als typische Pionierpflanze wächst der Mohn auf dem Lavagestein in der Region von Vilaflor.

 

Kalifornischer Mohn (Eschscholzia californica), Teneriffa, Spanien
Die orangegelben Blüten sind mit ihrer Signalfarbe nicht zu übersehen.

 

Paradiesvogelbusch (Caesalpinia gilliesii), Teneriffa, Spanien
Wer genauer hinsieht, findet immer wieder ungewöhnliche und nie gesehene Blüten.

 

Papageienschnabel (Lotus berthelotii), Teneriffa, Spanien
Besonders zwischen April und Juni zeigt sich Teneriffa in voller Blütenpracht.

 

Hahnenfuß, Teneriffa, Spanien
Manches erinnert an heimische Gewächse, wächst aber deutlich üppiger und größer. Manche Blüten wirken fast unecht.
Unsere Teneriffa Reisetipps

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Santa Barbara Golf and Ocean Club by Diamond Resorts Der Santa Barbara Golf & Ocean Club liegt direkt an der Küste in San Miguel de Abona, an der Südspitze von Teneriffa. Die klimatisierten Appartments sind mit einer kleinen Küche ausgestattet. Es gibt ein schönes Restaurant mit abwechslungsreicher Küche und eine Bar. Weitere Restaurants liegen in der Nähe und sind gut zu Fuß erreichbar. Ein großer beheizter Außenpool lädt zum Verweilen ein. Wer lieber im Atlantik baden möchte, kann das an diversen Kiesstränden außerhalb des Hotelgeländes tun. Abends kann man direkt vom Hotel aus gemütlich an der Küste entlang bummeln.

Teneriffa Reiseführer

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