
Vermehren sich Algen zu stark, sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser – das Biotop kippt.
Besonders ein starker Befall mit Fadenalgen ist für die Wasserqualität schädlich – die Algen bilden schleimige Klumpen, in denen Fische hängen bleiben und ersticken können.
Vor allem junge Störe haben damit oft Probleme, weil sie nicht rückwärts schwimmen können und mit den „Stacheln“ leicht hängen bleiben.
Algenklumpen müssen entfernt werden
Bei starkem Algenbefall müssen die Algenklumpen regelmäßig entfernt werden. Dafür können Sie einen gewöhnlichen Teichkescher verwenden, der allerdindgs stabil genug sein muss um das Gewicht der nassen Algen auszuhalten. Um Fadenalgen auch zwischen Grünpflanzen heraus zu fischen, eignet sich die Algenhexe. Das ist ein teleskopierbarer Stab, der ein bisschen aussieht wie eine überdimensionierte Flaschenbürste. Die Algen bleiben darin hängen und lassen sich gut abstreifen.
Mechanisch-biologische Teichfilter nehmen Ihnen hier viel (oder sogar alle) Arbeit ab, indem sie die Algen ausfiltern. UV-Teichklärer wirken dabei unterstützend, indem sie die Algen abtöten und das neue Wachstum einschränken. UV-Filter können auch ohne Teichfilter betrieben werden (aber nicht ohne Teichpumpe) – die Wirkung ist dann allerdings deutlich geringer.
Das Funktionsprinzip von UV-Lichtfiltern

Das Funktionsprinzip ist bei allen UV-Teichklärer gleich: In einer Durchflusskammer bestrahlen sie das Teichwasser mit UV-C-Strahlung und verändern damit die Tertiär- und Quartärstrukturen der Proteinketten in den Algen (Algeneiweiß).
Dadurch werden die Algen abgetötet, verklumpen zu größeren Partikeln und lassen sich leicht über die mechanische Filterung der Filtermatten aus dem Wasser entfernen. Damit das optimal funktioniert, wird die UV-Einheit dem mechanischen Filter vorgeschaltet. Das Wasser fließt also zuerst durch die UV-Einheit, dann erst durch den Teichfilter.
Auch Keime, Krankheitserreger und schädliche Bakterien werden auf diese Weise abgetötet. Trübungen und Verfärbungen des Teichewassers werden so minimiert. UV-Teichfilter funktionieren ohne Chemikalien und nehmen keinen negativen Einfluss auf Teich und Umwelt.

Bei einigen Teichfiltern ist die UV-Einheit bereits integriert. Bei allen anderen Filtern kann ein zusätzlicher UV-Filter zwischen Pumpe und Filter installiert werden.
Für alle UV-Einheiten gilt, dass die UVC-Lampe spätestens nach einer Betriebszeit von 6.000 bis 8.000 Stunden gewechselt werden sollte, weil die Leistung dann deutlich nachlässt. Optimal ist ein jährlicher Wechsel zu Beginn der Teichsaison im Frühjahr. Häufiges Aus- und Einschalten verringert die Lebensdauer des Leuchtmittels – verwenden Sie es besser im 24-Stunden-Dauerbetrieb.
Eine sehr gute und umfangreiche Auswahl von UV-Lichtfiltern gibt es bei gartentotal.de*. Der Anbieter ist Spezialist rund um Garten- und Teichtechnik, sowie Dekoration und Outdoorbedarf. Hinweis: Passende Teichpumpen und Teichfilter stellen wir Ihnen in unserer „Kaufberatung Teichpumpen“ bzw. „Kaufberatung Teichfilter“ vor.

MAW Algenhexe zum Entfernen von Fadenalgen. Vor allem dort praktisch, wo wenig Platz ist (z. B. zwischen Wasserpflanzen).





