Schmet­ter­linge — Symbol der Aufer­ste­hung

Weil sich Schmet­ter­linge verpup­pen und wochen­lang in schein­bar leblo­sem Zustand verbrin­gen, bevor sie in völlig ande­rer Form wieder erschei­nen, gelten sie als Symbol der Wieder­ge­burt und Aufer­ste­hung.       Tipp: Wer Schmet­ter­linge im Garten möchte, braucht Blüh­pflan­zen. Sommer­flie­der-Büsche sind ein belieb­ter Schmet­ter­lings­treff­punkt. Wer weni­ger Platz hat, kann Schmet­ter­lin­gen auch mit einem Stück Blumen­wiese helfen… 

Wenn Spin­nen spin­nen: Acht­bei­ner unter Drogen­ein­fluss

Verab­reicht man Spin­nen chemi­sche Substan­zen, verän­dern sich ihre Netze. Psy­chiater woll­ten so der Schi­zo­phre­nie auf die Spur kommen. Etwa fünf­und­vier­zig Minu­ten braucht eine Kreuz­­spinne, um ihr symme­tri­sches Radnetz zu we­ben. Vor­aus­gesetzt, sie ist bei klarem Ver­stand. Steht eine Spinne aller­dings unter dem Ein­fluss be­wusst­seinsverändernder Dro­gen, dann beginnt sie zu spin­nen – und wie. LSD, Mari­huana, Morphium:… 

Wein­berg­schne­cken: Die Entde­ckung der Lang­sam­keit

Wein­berg­schne­cken haben 40.000 Zähne, krie­chen unbe­scha­det über Rasier­klin­gen, verschie­ßen einen Liebes­pfeil und kön­nen ihr Haus repa­rie­ren. „Die kommt gleich raus“, beteu­ert Schnecken­züch­te­rin Rita Goller und weist auf ein großes Wein­berg­schne­cken­haus, in dem sich eine of­fen­bar recht schüch­terne Schne­cke verbirgt. Die Schne­cke lässt sich nicht hetzen. Erst nach ge­raumer Zeit bewegt sich die Vor­der­seite des Schne­cken­hau­ses…

Spin­nen: raffi­nierte Jäge­rin­nen mit Stol­per­schnur und Netz

Nicht jede Spinne spinnt ein Netz. Manche Arten setzen auf Fall­tü­ren, andere jagen unter Wasser oder verwen­den Kescher. Spin­nen­seide ist dehn­ba­rer als Gummi und fester als Stahl. Als Bioma­te­rial der Zukunft soll Spin­nen­seide Nerven­zel­len erset­zen und als leich­tes, reiß­fes­tes Mate­rial in der Raum­fahrt­tech­no­lo­gie Anwen­dung finden. Die synthe­ti­sche Herstel­lung ist schwie­rig — Spin­nen erschaf­fen das “Wunder­ma­te­rial”…

Luchse: Die großen Katzen mit den Pinsel­ohren

Ende des 19. Jahr­hun­derts wurde der Luchs in Deutsch­land aus­gerottet. Heute lebt er wieder bei uns. Unauf­fäl­lig und meist un­ge­sehen. Neben Bär und Wolf gehört der Luchs zu den drei euro­päi­schen Großraub­tieren. Und wie Wolf und Bär wurde auch der Luchs er­bar­mungs­los gejagt und in West­eu­ropa schließ­lich aus­ge­rottet. Luchse sind Über­ra­schungs­jä­ger Haupt­grund für die Verfol­gung…

Leben am seide­nen Faden: Spin­nen­seide soll be­schä­dig­te Nerven erset­zen

Spin­nen­seide ist dehn­ba­rer als Gummi und fester als Stahl. Sie könnte bald ku­gel­si­chere Westen leich­ter machen und be­schä­dig­te Nerven­zel­len erset­zen. Wenn Spin­nen spin­nen, werden Forscher nei­disch. Denn was die Herstel­lung reiß­fes­ter, dehn­ba­rer und zugleich hauch­dün­ner Netze an­geht, lassen sich Spin­nen nichts vorma­chen. Ihre raf­fi­nierten Fang­an­la­gen sind die Antwort der Evo­lution auf die Flug­fä­hig­keit der Insek­ten,…

Hummeln in Not: Hilfe für die dicken Brum­mer

Dick, plüschig, brum­mig: Hummeln sind rundum sympa­thisch. Doch die Lebens­räu­me der dicken Insek­ten schwin­den. Was Sie zum Schutz tun können. Anfang der Drei­ßi­ger­jahre stellte ein Aero­dy­na­miker auf einem Bier­de­ckel eine kurze und ein­fache Berech­nung an und kam zu dem Er­geb­nis, dass die Hummel nicht flie­gen kann. Sie sei zu dick, ihre Flügel zu klein, nach… 

Giraf­fen: König­li­ches Geschenk und Opfer der Sen­sations­gier

Die erste Giraffe in Europa wurde von Löwen zerfetzt. Die zweite brach sich das Ge­nick. „Zarafa“, die drit­te, wurde be­rühmt und kre­ierte Mode­trends. Als Julius Cäsar 46 v. Chr. in der Schlacht von Thap­sus seine Wider­sa­cher vernich­tend schlug, feierte er seinen Sieg im Afri­ka­ni­schen Krieg mit einer gigan­ti­schen Tier­schau. Die Haupt­at­trak­tion war dabei die erste… 

Fledermäu­se: Po­­ten­te Lieb­­haber, gute Fischer und flinke Fuß­­gänger

Fleder­mäuse können im Stock­fins­te­ren flie­gen und jagen den­noch zu Fuß. Sie fangen Fische und haben Hoden, die größer sind als ihr Gehirn. Entwe­der hat ein Mann viel zwischen den Ohren oder viel zwischen den Beinen, aber beides geht nicht. Dieses Vorur­teil (das für gewöhn­lich nur von Frauen vertre­ten wird) stimmt. Zu­min­dest wenn es um Fleder­mäuse geht.…